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Konzertbericht:
Steve VaiSupp.: Eric SardinasMünchen, Babylon, 14.12.2001![]() |
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Steve Vai - Guitars, Vocals Tony MacAlpine - Guitars, Keyboards, Vocals Billy Sheehan - Bass, Vocals Dave Weiner - Guitars, Vocals Virgil Donati - Drums Special Guest: Eric Sardinas - Guitars, Vocals Seit Monaten freue ich (Ilka) mich schon auf dieses Konzert, einen virtuosen und exzessiven Blues-Rocker und einen atemberaubenden Hochgeschwindigkeitsfrickler zusammen an einem Abend sehen und erleben zu können. Solch ein Gig intensiviert meine Herzfrequenz! Nun, zuerst möchte ich ja wissen, wann der Gig anfängt, zumal da ich und mein Göttergatte noch keine Karten haben. Pünktlich 20.00 Uhr ist die freundliche Auskunft - und damit fängt das Dilemma an: Also zuerst mal ne Kneipe aufgesucht und in aller Ruhe etwas zwischen die Kiemen geschoben, um beim Gig nicht vom knurrendem Magen gestört zu werden. Gut gesättigt schlendere ich Richtung Babylon und glaube doch allen Ernstes nicht meinen vom Tinitus geplagten Ohren zu trauen, da bekannte Klänge in meine Lauscher dringen. Ach was, denke ich mir, das wird der Soundcheck sein. Ha - von wegen! Während in der Halle Meister Sardinas seinem Blues frönt, versuchen die aufgebrachten Fans, unter anderem natürlich auch ich, fluchend, schnellstens in die Halle zu kommen. Was werde ich nun von meinem Idol Eric Sardinas noch mitbekommen? Naja, immerhin vier Songs kann ich gerade noch erleben, inklusive seiner "feurigen" Gitarrenbeschwörung. Und dann: Bühne frei für den großen Meister und Gitarrengott STEVE VAI! Danach geht es aber richtig los und der Gitarrenzauberer lässt seinem Spiel freien Lauf. Ein wahres Gitarren-Feuerwerk wird entzündet, vor allem auch durch Tony McAlpine an der zweiten Gitarre. Dieser zeigt seine musikalische Virtuosität zusätzlich beim Keyboard-Solo nach Bangkok. Es ist schon Wahnsinn, welcher Gitarrenvirtuose und -hexer Steve ist und wie er sein Instrument beherrscht, und dabei, trotz seiner unglaublichen Soli, sich und seine diversen Gitarren fotogen präsentiert. Bei For The Love of God beweist er, neben Hendrix-Einwürfen (The Wind Cries Mary), erneut seinen Humor, indem er seine witzigen Kommentare zu Britney Spears und wie Jimi Hendrix die sexy Britney kommentiert hätte, integriert. Fast 2 1/2 Stunden verzaubern Steve Vai und seine Band so ihre Fans, die ihn bei jeder Pose, Gitarren-Fingergriff und Solo zelebrieren (und für's frauliche Auge gab es auch was - wieder mal; die männliche Redaktion ist entsetzt!). Wer in den Genuss kam, Steve Vai und Eric Sardinas ebenfalls live zu sehen, wird uns sicherlich voll und ganz zustimmen. Die anderen haben was versäumt! Wir danken EPM für den, wie immer, tollen Support Ilka Czernohorsky, (Impressum, Artikelliste), 15.12.2001
Markus Hagner, (Impressum, Artikelliste), 15.12.2001
Adelina Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 14.12.2001
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