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Dave Evans after show
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Setlist Dave Evans
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Phil McCormack after show
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Setlist Molly Hatchet
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| Erfurt, HsD Gewerkschaftshaus, 19.04.2005 |
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Nach meinen letzten persönlichen Stelldichein 2003 mit den Südstaatenrockern MOLLY HATCHET, damals noch als Anheizer für die allmächtigen DEEP PURPLE, fieberte ich recht gespannt ihrem Auftritt im HsD Erfurt entgegen. An diesem Dienstagabend sollte ein geradezu extraordinary Package von schweißgeträngtem Rock'n Roll livehaftig Station machen.
Der anfangs etwas spärlich gefüllte Konzertsaal sollte mit der Supportband eine angenehme Überraschung erleben. Die meisten wollten sicherlich den Hauptact erleben und erschienen deshalb später auf der Szenerie.
Der Australier Dave Evans und seine Band mischten eine volle Stunde lang das Haus mit ihrem dirty old Riff-Rock auf. Mister Evans versucht schon viele Jahre mit dem Markenzeichen "erster Sänger von AC/DC" musikalisch und finanziell über die Runden zu kommen.
Er hatte das Glück, im September 1974 zusammen mit den Gebrüdern Malcolm und Angus Young die allererste Single Can I Sit Next To You Girl einzusingen. Kurze Zeit später mußte er das Mikrofon bei den australischen Vorzeigerockern für den, wohl bekannten, Nachfolger Bon Scott räumen. Seitdem zehrte er von diesem kurzweiligen Ruhm und tourte in der Folgezeit mit seiner Band RABBIT und diversen lokalen AC/DC-Coverbands durch den fünften Kontinent.
Ende letzten Jahres legte Evans nun mit "Sinner" (Cultural Minority/Soulfood, 2004) ein frisches und rock'n'rolliges Album vor, das seinen Namen in der deutschen Fachpresse wieder auftauchen ließ.
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Musikalisch kokettiert der Australier eindeutig mit der Vergangenheit, die Gesangsparts und der Gitarrensound orientieren sich stark an den Young-Brüdern (und wohl auch an Bon S.; Red.).
Auf einer Bühne bieten Evans und seine Band soliden Handmade-Rock'n Roll - das stellten sie dann auch eindrucksvoll unter Beweis.
Gegen 20.30 Uhr stürmte die aus Australiern und Briten zusammengesetzte Rocker-Mannschaft die Kulisse, um gleich brachial und hochexplosiv mit Back On The Firing Line loszubrechen. Die wie aufgeputscht agierenden Musiker tollten wie eine wildgewordene Raubtierherde umher und wetteiferten untereinander, wer wohl die ausdauerndsten und kraftvollsten Gitarrenlicks spielen könne. Vom ersten Akkord an versuchten sie ihre Mixtur aus Punkrock und Sleaze Metal auch visuell durch ständiges hin- und her rennen zu unterstreichen.
Rein optisch wirkten sie im Vergleich zum etwas in die Jahre gekommenen, kräftiger gebauten Shouter wie eine Horde herumtollender Kinder auf einem Spielplatz. Allerdings scheint bei Herrn Evans das Alter doch einen gewissen Tribut zu fordern, vor allem wenn man versucht, mit nacktem Oberkörper zu spielen, wie etwa seine waschbrettbäuchigen Jungspunde. Zu seinem eigenen Schutz (!) behielt der Sänger sein Leibchen während des gesamten Konzerts an.
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Dafür, daß die Meute diese Songs wahrscheinlich noch nie zuvor gehört hatte, ging sie sehr ordentlich ab und bejubelte lautstark jedes fetzige Solo. Das Posen und die energetische Performance bildeten das Rückrat der Band.
Natürlich griff Evans bei seinem Set überwiegend auf das Material des aktuellen Longplayers zurück. Bei einigen Songs ertönten ganz klar Reminiszenzen an die musikalisch allzeit beherrschenden Gleichstrom/Wechselstrom-Rocker und deren Glanzzeiten. Das Ganze klingt bei Evans nur um eine Ecke rauer und kantiger, als man es erwartet hatte.
Evans Gesang trübte den positiven Gesamteindruck allerdings ein wenig. Seine Versuche, sich stimmlich zwischen Bon Scott und Brain Johnson einzupegeln, landen doch letztendlich in der "Noddy" Holder Nische. Er rotzt die Songs geradezu ins Mikro, weiß aber trotzdem mit seinem quirligen, powervollen, nahe am Leistungsmaximum liegenden Stageacting das Publikum mitzureißen und zu überzeugen. Er verausgabt sich vollends, so daß man den Eindruck bekommt, das wäre der letzte Auftritt und er müsse es allen noch einmal beweisen.
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Wer zuhause gern einmal die eine oder andere alte AC/DC-Scheibe auflegt, der kam hier natürlich voll auf seine Kosten. So wurde unverblümt bei Songs wie Only The Good Die Young bei Shake Your Foundations abgekupfert und bei Take Me Down Again sogar von You Shook Me All Night Long.
Aber das störte sicher keinen der Anwesenden, die hatten sichtlich einfach nur Spaß an diesem ausgelassenen Zirkus. Da wurde die Rübe bis zum Abwinken geschüttelt, die Gitarreros brachen wild über die Bretter, während ein Gitarrist (schien mit seinem trolligen Outfit einer Glamrockband entsprungen zu sein) überwiegend auf den Frontmonitoren posierte. Inmitten dieses Chaos zappelte und wirbelte, mit ordentlich Dreck in der Stimme, der zottelige Shouter an seinem Mikro.
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Bei den frenetisch verlangten Zugaben wurde dann ohne Umschweife richtig an Lautstärke nachgelegt. Mit dem R&B Klassiker Baby Please Dont Go (anstatt Can I Sit...) und dem AC/DC Alltime-Kracher Whole Lotta Rosie hauten die Musiker noch einmal so richtig auf den Putz, um damit das gut vorgeheizte Publikum in die Umbaupause zu schicken. Nichtsdestotrotz, entgegen allen Plagiats-Unkenrufen, war die Show einfach große Klasse und hat den Leuten Spaß bereitet. Hut ab vor solcher Leistung! Als grandioser Liveperformer hat der sympathische Australier in diesem Lande sicherlich einige Freunde mehr dazugewonnen.
DAVE EVANS BAND sind: Dave Evans (Gesang), Dave Knight (Drums), Ngariki (Lead Guitar), Paul W. Ray (Rhythm Guitar), Wayne Banks (Bass).
Jetzt stand nun die "liebeshungrige Lady" aus dem Süden der Vereinigten Staaten auf dem Plan - und sollte den Beweis antreten, daß sie ihrer Headlinerrolle gerecht wird.
Die schon 1975 gegründeten MOLLY HATCHET bolzen seit Jahrzehnten den bis dato immer gleichen, lässigen Southern-Sound unters Volk. Mit ihren endlos scheinenden Gitarrenduellen, etwas Whisky-geschwängertem Rhythm & Blues und mit ihrem unerschütterlichen Südstaatenstolz beehren uns die Patrioten zum wiederholten Male mit ihrem Besuch, diesmal in etwas kleineren Konzertsälen.
Genau dieses intimere Podium benötigt eine solche Band, um im Energieaustausch mit dem Publikum zu ihrer wahren Stärke heranzuwachsen.
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Gegen 22.30 Uhr erklingt endlich das altbewährte Intro, bevor die wilde Horde aus dem sonnigen Florida mit Whiskey Man sogleich die Party-Stimmung unter den etwa 400 Fans anreicherte.
Es rockt von Anfang an, das Southern Feeling ist allgegenwärtig. Bobby Ingram und seine konföderierte Armee schaffen es, eine exzellente, gut im Saft stehende Synthese aus Southernrock Attributen und straightem U.S.-Roots-Rock zu kreieren, deren Synergieeffekt die ganze Liveklasse der Musiker ausmachen.
Der Opener prallte heftig aus den Speakern, der Sound war aber verhältnismäßig sauber und auch Phil's exzentrischer Gesang wurde recht klar transportiert. Die heißgeliebten Twin-Leadgitarren-Attacken von Bobby Ingram und dem Ersatzgitarristen Jimbo Mannion (Gitarrenroadie) versuchten das richtige Feeling zu erzeugen.
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Und eben dieser (früheren) Gitarrenarmy trauert man heute sehnlichst hinterher. Mister Mannion verrichtet zwar sehr zurückhaltend und respektvoll seinen Aushilfsjob, kommt aber nach so kurzer Einarbeitungszeit nicht so richtig aus der Hüfte. Rein optisch entspricht er mit seiner leicht gedrungenen Figur, inklusive seines Auftretens, eher einer Symbiose aus Staubsaugervertreter und Wichtelmännchen. Er startete zwar öfters den Versuch sich zu profilieren, auch im Wechselspiel mit Bobby, aber mangelte es ihm noch am nötigen Selbstwertgefühl, so daß er immer wieder Schutz in seinem Stagebereich suchte. Ein exorbitanter Gitarrist und eine Persönlichkeit wie Dave Hlubek ist halt nicht so einfach zu ersetzten.
Heimkehrer und Ur-Gitarrist Dave Hlubek wurde eigentlich schon auf den Tourplakaten mit angekündigt, hat aber derzeit noch vertragliche Verpflichtungen mit seiner eigenen Band SKINNY MOLLY zu erfüllen, die im Mai ebenfalls durch Deutschland tourt.
[An dieser Stelle ein kleiner Diskussionsbeitrag der Redaktion. Ob Dave Hlubek nach all den Jahren und seiner körperlichen Metamorphose überhaupt noch ein exorbitanter Gitarrist ist, sei dahingestellt. Die Art und Weise, wie MOLLY HATCHET/Bobby Ingram allerdings mit den Fans umgehen, nämlich zuerst die "Reunion" mit Hlubek anzukündigen und dann einen unschuldigen und wehrlosen Roadie auf die Bühne zu schicken, nur um eine vakante Position mit einem Kopf zu füllen, ist m.E. schwerst bedenklich. Wir werden diese Frage beim - hoffentlich stattfindenden - Interview in Augsburg am 26.04. zu klären versuchen. Red.]
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Frontröhre Phil McCormack zappelte und torkelte als Hohepriester der klassischen Südstaatenepik wie ein Derwisch über die Bretter. Wie gewohnt Grimassen schneidend und vom Whiskydunst (vom Dunst??? Red.) angeheitert, erinnerte der bauchig-maskuline Vokalist etwas an Joe Cocker in seinen jungen, beschwipsten Jahren.
Trotzdem ist der Nachfolger von Legende Danny Joe Brown (der Ur-Sänger verstarb nach langer Krankheit am 10. März 2005, 53-jährig) mittlerweile ein beständiges Markenzeichen der Band. Die attackienden Gitarren und der derbe Gesang sorgen für diesen kruden Heavyrock mit
MOLLY-Brandzeichen.
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Auf der Bühne sind die Herren klar positioniert. Bobby agierte überwiegend selbstverliebt auf seiner Fender "Lady" auf der rechten Seite, bestieg aber öfters die Frontmonitore, um seine immer wiederkehrenden Soli anzupreisen. Keyboarder Richie De Favero und Schlagzeuger Shawn Beamer malträtierten ihre Instrumente mehr im Hintergrund und Basser Tim Lindsey und Mannion sind mehr für den linken Bereich zuständig.
Der sich die Seele aus dem Leibe grölende und sumpfig gurgelnde McCormack ist ausnahmsweise Überall zu finden. Immer mal wieder kommt es zu Zusammenschlüssen aller, um synchron abzuschunkeln, was einer gewissen albernen Situationskomik nicht entsagt, aber trotzdem ein immer noch geliebtes Trademark der Band darstellt.
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So boten die Herren mit musikalischen Perlen wie Bounty Hunter oder Gator Country ein Feuerwerk an seligen, herrlich dreckigen, höchst intensiven Southern-Blues-Boogie-Rock, voller Spirit und Authentizität, unbeschwerter und entfesselter Spielfreude dar. Dabei kam es bei ihrer Vorstellung nicht unbedingt auf Perfektion an, die Südstaatler wollten eigentlich nur ihre Party mit dem Publikum feiern, und hatten dieses natürlich voll auf ihrer Seite. Dabei setzten sie Mensch und Material einer harten Bewährungsprobe aus.
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Ein stimmungstrunkener Phil McCormack (im wahrsten Sinne des Wortes) führte recht unterhaltsam durch das Programm und bewies wieder einmal, daß er so gar kein Künstler in Rhetorik ist. Sein liebstes Statement "Hell yeah! Son of the South" verkündete dann auch das erste Bonbon aus dem kommenden neuen Album "Warriors Of The Rainbow Bridge" (SPV, 23. Mai 2005), das im Hardrock-Rhythmus beginnt, mit einem wunderbaren Slideeinsatz weitergeht, letztendlich aber wieder mit einem prolligen Mitgröhl-Refrain ohne jeglichen Intellekt im Dampfwalzen-Boogie untertaucht. Der Song kommt live trotzdem gut an, das turnte die Protagonisten erst recht an, ein amtliches Saitengewitter ohne Schnörkel in die vorderen Reihen zu schmettern.
Danach ertönte wohl einer der herausragendsten Songs in der Bandgeschichte, Fall Of The Peacemakers vom 98er Album "Silent Reign Of Heroes". Eigentlich ursprünglich als ein Anti-Vietnamkrieg-Song geschrieben, hat er bis heute von seiner Aktualität nichts verloren. [Und ganz eigentlich erschien die Nummer bereits auf "No Guts ... No Glory" im Jahr 1983. Red.]
Bobby bereitete hierfür zuerst akustisch die Einleitung, bis Mannion das erste Solo hinlegte, aber sehr bald von ersterem den Ball wieder abgenommen bekam um seine gottverdammten Leadpartituren zum Besten zu geben. Mit dem fulminanten Finale wurde dann einfach zünftiger Pathos manifestiert.
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Nach einem etwas peinlich anmutenden Schlagzeugsolo wurden wieder die Sechssaiter gesattelt, um zu einen wilden Höllenritt durch das Devil's Canyon einzuladen, bei dem der Gitarrenroadie den Rhythmuspart übernehmen durfte.
Solistisch drängte sich Bobby immer öfter nach vorne und drängte mit seiner Dominanz die anderen etwas in den Hintergrund. Er machte überhaupt einen recht agilen Eindruck, seine bewältigten Herzprobleme, Operation inbegriffen, scheinen vergessen. Wie aus dem Jungbrunnen entstiegen, stolzierte er in plakativer Ami-Werbemanier über die Bühne.
"We'd be quiet for you if you asked us" predigte Phil in den Raum und versuchte damit die Rockgemeinde zu einer Gedenkminute zu bewegen. Den Hintergrund für dieses ehrenvolle Unterfangen bildete ein wirklich trauriges Ereignis im vergangenen Jahr. Der plötzliche Tod von Bobby Ingram's Frau Stephanie, am 1. April 2004, war für ihn eine schwere Bewährungsprobe, die er ohne die Kraft aus seiner Musik und der Kameradschaft seiner Bandkollegen wohl nicht so überwunden hätte.
Einige in der Menge begriffen natürlich nicht denn Sinn und Zweck dieser Zeremonie (nicht verwunderlich bei so manchen Sprachdefiziten) und machten ihrem Unmut mit vereinzelten Pfiffen Luft. "This ones for you, Stephanie", bemerkte Bobby und lies umgehend wohl die beeindruckendste Performance dieses Abends folgen. Der Meister zauberte bewegende Momente mit seiner Slide-Interpretation des zweiten Teils aus Layla, von DEREK AND THE DOMINOS' unsterblichem Klassiker, nebst einem 10-minütigen, orgastischen Gitarrensolo.
MOLLY HATCHET bauen zwar nicht mehr so massive Gitarrenwände wie früher, sind aber nach wie vor eine hinreisende Live-Truppe.
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Der Tonmixer versuchte nun sicherlich sein Quentchen beizusteuern und schob die Regler nach oben, um endgültig nur noch Soundbrei auf die Meute niederprasseln zu lassen.
Natürlich wiederholen sich immer wieder die gewohnt simplen Southern-Hard-Rock-Songstrukturen, zuerst mit dem Gesangsteil, dann Chorus, Solo - und dann wieder von vorn, immer auf einem wohltemperierten, wuchtigen Schlagzeugrhythmus, nebst den Ritualtänzen der Saitenmagiere.
Ein unglaubliches The Journey aus "Devil's Canyon" (1996) sorgte mit seinem exzessiven Gitarrensolo für feuchte Augen und Hände. Dieser Song zählt wohl ohne Zweifel zur Garde der bewegendsten Hardrock-Stücke der letzten zwanzig Jahre.
Mit Roadhouse Boogie gab es nachher noch eine Kostprobe vom neuen Album zu hören. Dieser machte seinem Titel alle Ehre, startete zuerst eher mäßig im Tempo, legte aber spätestens beim Refrain in stilgetreuer Riff-Manier kräftig zu. Die gut erhitzten Konzertbesucher jedenfalls feierten ihre Helden und ließen sie noch einmal zu einer eingeplanten Zugabe antanzen.
Nach knappen 90 Minuten und einem kompromißlosen Flirtin' With Disaster ging dann bei der Band (insbesondere bei Phil McCormack) nichts mehr und sie verließen müde aber glücklich den Ort der kollektiven Verzückung.
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Die Herren haben im wesentlichen eine solide und banddienliche Leistung, abgesehen von vereinzelten Verspiel-Fauxpas, abgeliefert. Mit Abstrichen beim zweiten Gitarristen, der nur eine Statistenrolle einnahm, und dem überdrehten Sound, war es ein gutes, bodenständiges Rock'n'Roll-Konzert mit hohem Spaßfaktor.
Die Männer um Bobby Ingram sind jedenfalls im 30sten Jahr ihres Bestehens immer noch so beständig wie die Sümpfe der Everglades. Mit Hlubek hätte sich der Abend sicher einprägsamer gestaltet, aber Hand aufs Herz, man kann eben nicht alles haben.
Rock'n Roll will never die!
Mein persönlicher Dank für den freundlichen Support geht an das Konzertbüro Appel & Rompf in Erfurt.
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