|
Konzertbericht:FlatmanHabach, Village, 26.10.2002 |
![]() |
|
|
|
Saturday night special in a small town somewhere in the deep south... Nach ihren gelungenen Support-Gigs mit REBEL STORM endlich Gelegenheit für mich, die Jungs selbst zu sehen, und, um es gleich zu sagen, es war ein geiler Club-Abend! 3 SKYNYRD-Songs zu Beginn. Und, verdammt, die Dinger rocken wie die Pest. 3 Gitarren, und zwar von der mächtigen Sorte. Kossmanns Stefan scheut sich nicht den Ronnie zu geben und das klappt sensationell und nebenbei reißt er noch ein paar Hundert Soli im Dauerfeuer runter, Kossmanns Torsten fendert reichlich brillant und Emil drückt gehörig den Rhythmusalarmknopf. Fast der komplette Set besteht aus LYNYRD SKYNYRD plus den Songs ihres eigenen Albums. Dazu einige weitere Cover. Es gibt einige Klassiker von Skynyrd, die man kaum mehr hören kann. Zu viele Bierzeltkapellen haben sich schon an Sweet Home Alabama, Free Bird, Gimme Three Steps oder T For Texas vergangen. Wenn mir ein Leser nun sagt, dass ihn eine solche Songzusammenstellung langweilt, gibt es nur eine Antwort: Glaub mir, geh zum nächsten Konzert von Flatman und lass Dich überraschen! 3 Gitarren ordentlich zu koordinieren ist eine der schwersten Übungen überhaupt. Es kann schon mal vorkommen, dass ein Schluss von einem Song plötzlich ins Trudeln kommt und etwas unkontrolliert abstürzt. Ja und? Spätestens bei Konzert #1.000 kommt das nicht mehr vor. Wenn eine Band ständig auf Six Cylinders dampft, muss man mit der einen oder anderen Fehlzündung rechnen. Ich habe Bands gesehen, die ihr Hatchet-Beilchen 90 Minuten lang konsequent neben die Spur gesetzt haben. Und das vor über 1.000 Leuten und keiner hat es gemerkt. Sind ja die Stars aus USA. Ein weiteres Highlight: Dreams I'll Never See. Kollege Martin S. kriegt zwar bei der Nummer die Krise, aber es kommt G-U-T! Einfach schön und ohne Zeitdruck und Hudelei spielen sie die Nummer so richtig aus. Noch mal zu den eigenen Stücken. Die entwickeln live erst ihre echte Power. Ein paar davon werden wohl in die deutsche Southern Rock Geschichte eingehen. Ob mit Country-Touch bei Damn Good Band oder mit Volldampf bei Bootle Of Booze, es ist hochklassig. Der Süden lebt! Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 28.10.2002 Adelina Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 26.10.2002 |
|||||||||||
|
|
|