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| Soliloquy, Fireball Records AS / Soulfood, 2012 |
| Christer Haroy |
Lead Guitar |
| Rayner Haroy |
Bass |
| Terje Haroy |
Vocals |
| Knut Hellem |
Drums |
| Knut Lysklaett |
Guitars |
| Gäste: |
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| Tonje Haroy, Ida Haukland |
Vocals |
| Jacob Hansen |
Backing Vocals |
| Ingrid Synnove Ostvang, Kjersti Österas, Merethe Troan, Camilla Rusten,Margareth Nordboe |
Choir |
| Martin Buss, Mattias Eklundh, Jeff Water |
Guitar Solos on Heavenly Manna |
| Helge Flatgard, Eskild Kloften |
Keyboards |
| Produziert von: Teodor Tuff |
Länge: 73 Min 46 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Godagar | 7. Heavenly Manna |
| 2. The Last Supper | 8. Deng's Dictum |
| 3. Addiction | 9. Lullaby |
| 4. Mountain Rose | 10.Mind Over Matter |
| 5. Hymn (For An Embattled Mind) | 11. Tower Of Power |
| 6. Delusions Of Grandeur | 12. Ghost Track |
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Diese Norweger machen es einem nicht einfach. Zumindest dann nicht, wenn man sie musikalisch in eine Schublade stopfen möchte. Die zweite Scheibe der Band mit dem eigenartigen Namen ist ein Ritt durch die Welt des Rock, Hard Rock, Bombastrock, Modern Rock, Symphonic Rock, AOR und bei allem Rock auch noch Power Metal.
Während die Scheibe bei mir im Auto-CD-Player ununterbrochen seine Runden drehte und für erstaunte Ohren meiner Beifahrer sorgte, wurde ich mit Fragen wie "Ist das NIGHTWISH?" (Godagar), "Oh! Was Neues von Ozzy?" (Hymn (For An Embatteled Mind) oder "Häh? Ist das NICKELBACK (The Last Supper) bombardiert. Nichts von allem, aber alles zusammen ergibt TEODOR TUFF.
Mögen manche dieses ausloten der unterschiedlichen Spielarten als ziel-, plan- und sinnloses Rumtreiben im Rockozean beschreiben, ist es für mich gerade das, was die Scheibe so interessant macht. Intelligentes Songwriting, gepaart mit einer anzuerkennenden Musikalität und das zusammengefügt zu klasse Rocksongs - egal in welche Richtung - da macht das Zuhören einfach nur Spaß.
Schon der Opener Godagar ist nicht nur schräg, sondern auch irgendwie cool und schön. Ab dann wird die Riffkeule geschwungen, gewürzt mal mit orientalischen, mal bombastischen Einsprengseln. Einer der Höhepunkte der Scheibe ist Heavenly Manna. Ein Song, in dem sich Jeff Waters (ANNIHILATOR), Mattias Eklundh (FREAK KITCHEN) und Martin Buus (MERCENARY) die Riffs und Soli gegenseitig nur so um die Ohren hauen, während der Rest der Band einfach nur steilgeht und mit interessanten Gesangsmelodien überzeugen kann. Eine coole Sau von Nummer. >Lullaby ist die Ballade der CD, bei welcher trotzdem noch die Riffbreitseite präsentiert wird. Mind Over Matter ist keine Coverversion des SAGA-Klassikers, auch wenn man das aufgrund des Anfangsriffs durchaus vermuten könnte, und der abschließende 23-minütige Ghost Track ist einfach nur gequirlte Kinderkacke zum Abschluss eines eigentlich genialen Powerrock-Albums.
Wem kann man dieses Album jetzt empfehlen? Gute Frage! Keine Ahnung … - aber sicherlich allen, die auf riffbetonte hardrockende Powermetalmusik abfahren und wissen, dass Jacob Hansen (ANUBIS GATE) bereits für VOLBEAT, ROB ROCK und andere gute Arbeit an den Reglern abgeliefert hat.
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