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| SOS, 7 US, 2012 |
| Hubert "H" Beselt |
Drums |
| Johann "Wayne" Beselt |
Guitar, Backing Vocals |
| Roman "Morales" Beselt |
Bass, Vocals |
| Additional |
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| Sandra "Casey" Starke |
Female Voice on No Way Back |
| Produziert von: Andreas Schorpp |
Länge: 55 Min 09 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Demon In Me | 6. Way Of Light |
| 2. Wolf In The Cage | 7. Keep The Hate |
| 3. The Sign Of The Beast | 8. No More Drinks |
| 4. Spirit Of Time | 9. Starstealer |
| 5. Immortal | 10. No Way Back |
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"Three brothers - one band! United by blood, metal and rock'n'roll!" - klingt nach MANOWAR, ist es aber nicht. Denn das ist der Schlachtruf der deutschen Metalband SONS OF SOUNDS, die gerade mit ihrem zweiten Dreher auf sich aufmerksam machen wollen. Nachdem man nach eigener Aussage auf dem ersten Langkunststoff "Brutality Of Life" noch sehr in unterschiedlichen musikalischen Fahrwassern unterwegs war, aber mit David Readman von PINK CREAM 69 einen erfahrenen Mann als Produzenten gewinnen konnte, geht es auf "SOS" mehr genreorientiert und ohne bekannten Namen als Produzent weiter. So sehr das genannte Bandmotto auch nach MANOWAR klingen mag, umso weniger ist es die Musik. Trio mit Bassist als Sänger? Da fallen ganz andere Namen als diese Metalclowns aus den Staaten. Ich denke da eher an MOTÖRHEAD, SODOM oder RAGE. Und genau das ist auch eher die Richtung, in die man das Karlsruher Trio einsortieren darf.
SONS OF SOUNDS gehen einen musikalischen Spagat aus Thrash, Metal und Rock'n'Roll ein, dass es vor Abwechslung nur so kracht in der knappen Stunde Musik. Spielerisch sind hier klassisch ausgebildete Musiker am Start, was man den Songs durchaus auch anhören kann. Grundsätzlich wird in den 10 Songs die Metalkeule geschwungen, durchbrochen ab und an von ruhigen Parts. Musikalisch gibt es nix zu meckern. Aber am Gesang darf Bruder Morales noch feilen, der klingt ausbaufähig. Nicht, dass der Knabe schlecht singt, nee, das ist es nicht, aber auf Dauer nervt diese leicht gequälte Stimme etwas. Im Großen und Ganzen eine richtig gute Rock'N'Metal-Beschallung, die sich Fans der genannten Trios dringend in den Player schieben sollten. Mit über 250 Gigs, Auftritten in den Staaten (!) und weiteren Ambitionen sollte von den drei Brüdern auch in Zukunft noch einiges zu hören und zu sehen sein.
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