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| Sun-Dial, Independent, 2012 |
| Maarit Koivisto |
Violin |
| Jani Lahnavik |
Drums |
| Anu Lamminsaari |
Vocals |
| Petri Lamminsaari |
Guitar |
| Kristian Wrang |
Keyboards |
| Additional |
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| Jori Haukio |
Cello |
| Pasi Jokinen |
Bass |
| Produziert von: Jori Haukio |
Länge: 38 Min 18 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Sun-Dial | 7. The Town |
| 2.Ice Soldiers | 8. Listen My Friend |
| 3. Perfect Silence | 9. Now And Forever |
| 4. Catch My Dreams | 10. The Storm |
| 5. From The Beyond | 11. The Day Of Scythe Of Orion |
| 6. Power Invested In Money |
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Einiges hat sich getan im Bandgefüge von SCYTHE OF ORION: Antti Horttana taucht als Keyboarder nicht mehr auf und aus Anu Kaunisto wurde Anu Lamminsaari, ein Cello spielender Produzent wurde mit der Produktion und dem finalen Mix betraut, so dass man diesen Part aus den eigenen Händen legte. Nachwievor schreibt der Gitarrist die Lieder, wofür er diesmal nicht so lange brauchte wie bei der EP aus 2010. Meine Hoffnung aus der Review von "X-Lives" wurde erhört und es ist tatsächlich mehr zu hören von den Finnen.
"Sun-Dial" heißt der neue Dreher, ist eine Viertelstunde länger als der Vorgänger und beinhaltet wieder alles das, was mich beim letzten Mal schon so begeisterte. Wobei mir zwei Sachen auffallen, eins positiv, das andere eher etwas störend. Die "natürlichen" Instrumente wie Violine, Cello und Klavier werden wesentlichen präsenter in den Bandsound eingefügt, hingegen die E-Gitarre doch zu dominant aus den Boxen sägt. Irgendwie tritt jedesmal mit Einsetzen des Sechs-Saiters der Rest von SOO in den Hintergrund. Mag es daran liegen, dass der Gitarrist so seine kompositorischen Ehren besser gewürdigt weiß oder ist es einfach nur im Studio etwas zu sehr hochgedreht worden? Ich weiß es nicht, sorgt aber leider dafür, dass der Höreindruck etwas geschmälert wird.
Und es lohnt sich tatsächlich hinzuhören, denn das Quintett um Sängerin Anu hat einiges an interessanten Parts eingebaut, die es zu entdecken gilt. Dazu gehören sicherlich der Wettstreit der Instrumente in den einzelnen Solopassagen und das Entdecken der Violine in den Songs. Insgesamt wurden die Songs im Vergleich zum Vorgänger "entschlackt", wodurch teilweise leider etwas die "Verspieltheit" von "X-Lives" geopfert wurde, was grundsätzlich aber nicht schlimm ist. "Sun-Dial" wirkt dadurch beim ersten Hören wie leichte Kost und entfaltet seine Vielfalt bei jedem Hören mehr und mehr.
Klasse gemacht und Freunde von HB, EDENBRIDGE und auch Folkies, die einer verzerrten Gitarre nicht mit ebenselbigem Gesicht gegenüberstehen, sollten mal ein Ohr riskieren. Es könnte sich rentieren. Nach wie vor sind die Veröffentlichungen der Finnen über deren bandeigene Page zu beziehen.
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