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| The Power Of One, Eigenverlag, 2010 |
| Dennis Brown |
Guitar, Vocals |
| Dave Davis |
Drums, Backing Vocals |
| Frank Forray |
Bass, Backing Vocals |
| Gäste: |
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| Jeff |
Guitar on The Trooper |
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Länge: 51 Min 41 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Frontman | 7. Fire Falling |
| 2. The Power Of One | 8. Hour 21 |
| 3. The Journey | 9. Obsession |
| 4. Where No One Lives | 10. If It Bleeds |
| 5. Our Last Days | 11. The Trooper |
| 6. How Many Times | 12. Prisoner Of The World |
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"Melodic Metal for the New Millennium" oder auch "help to define the New Wave Of American Heavy Metal" haben sich NINTH CIRCLE als ihre musikalische Mission ausgedacht. So weit, so gut.
Um es gleich vorweg zu nehmen: NINTH CIRCLE erfinden das Rad der Musik nicht neu!
Auf mich wirkt das Trio aus den Staaten wie eine metallenere Version von JOURNEY und Konsorten. Aber diesem Vergleich kann man nicht wirklich durchweg folgen. Vielleicht kann man die Musik eher eingrenzen, wenn man an alte MAD MAX -Tage erinnert. Diese Jungs aus Münster, die in den letzten Jahren ihren zweiten Frühling erlebten. Keyboards findet man recht selten und wenn dann als Soundschnipsel oder Akzente setzendes Instrument. Definitiv aber nicht, um einen watteweichen und zuckerwarmen Soundteppich zu knüpfen. "Melodic Metal" ist in meinen Augen kein Volltreffer, auch wenn die Band uns dies gerne suggerieren möchte. Zwar gibt das Trio aus den Staaten als Vorbilder IRON MAIDEN , STRATOVARIUS oder QUEENSRYCHE an, aber die tauchen mir zu wenig auf. Die Gitarren arbeiten zwar meist gemeinsam und liefern sich im Instrumentalteil dann auch ihre Duelle, aber das mit der Eisernen Jungfrau zu vergleichen, finde ich etwas zu hoch angesetzt. Für STRATOVARIUS sind die Lieder insgesamt zu langsam, für QUEENSRYCHE nicht vertrackt genug. Ja, Gitarre, Arsch und Zwirn, was macht diese Band denn dann? Gute Frage!
Erstmal macht das Trio seine Sache gut! Die Produktion kommt warm und angenehm aus den Boxen geperlt, die Songs sind eingängig, aber nicht eintönig, immer dann, wenn der Gesang verschwindet und die Gitarren sich ihre Duelle liefern oder gemeinsam durch ein Solo wandern (jagen wäre zu schnell!), wird es sogar richtig gut. Bass und Schlagzeug legen ein gutes Grundgerüst unter die Songs und zum Schluss kommt eine CD heraus, die zwar gut ist, aber wahrscheinlich keinen durchschlagenden Erfolg auf diesem Globus feiern wird. Das wiederum ist schade, denn die Jungs verstehen ihr Handwerk. Das sollte man auch, immerhin hat ihr Gitarrist Dennis mal in einer THIN LIZZY-Tributband gespielt. Wer das mal probiert hat, weiN, dass man dafür ein wenig vom Gitarrenspiel verstehen sollte. Gemeinsam hat er dies mit Jeff getan. Jeff ist derjenige, mit dem er sich an "The Trooper" von IRON MAIDEN versucht. Dabei machen sie ihre Sache gar nicht mal so schlecht, nur ist Dennis zwar ein guter Gitarrist, dafür aber kein Bruce Dickinson.
Tja, Fazit? Hm! Nette Scheibe, gut gemacht, schlussendlich leider nicht gut genug, um damit weit nach vorne zu kommen. C'est la vie - so ist Leben eben, sad but true!
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