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| Nest Of Vipers, Small Stone Records, 2012 |
| Tommi Holappa |
Guitar |
| Bengt Bäcke |
Bass |
| Oskar Cedermalm |
Vocals |
| Johan Rockner |
Guitar |
| Olle Mårthans |
Drums |
| Additional: |
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| Peder Bergstrand |
Vocals on Sunken Ships |
| Per Wiberg |
Organ on Lilith, Nest of Vipers |
| Fredrik Nordin |
Vocals on Nest of Vipers< |
| Produziert von: Magnus Lindberg |
Länge: 43 Min 22 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Jack Staff | 6. At The Helm |
| 2. Case Of Fidelity | 7. Sunken Ships |
| 3. Lilith | 8. The Timeline's History |
| 4. Tree Of Life | 9. Nest Of Vipers (A Multitude Of Sins) |
| 5. Dreamcatcher |
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Vierte CD der Nordmannen, und dass die sehr bekannt sind, dürfte übertrieben sein; uns waren sie bisher nicht aufgefallen. Schade, muss man sagen, wenn alle vorherigen Platten so gut warne wie diese hier, die voll ist mit Hardrock mit modernem Touch und sehr engen Zusammenspiel der Band; ufer-endloses Jammen ist der GREENLEAFS Mannen Sache nicht.
Jack Staff ist um eine irische Melodiephrase herum aufgebaut, mit drumstickärtetestenden Keith-Moon-Drums hinterlegt und insgesamt ein um ein "THIN LIZZY-goes-Alternative"-Muster herum gebauter Track; etwas nervös für einen Einstieg.
Case Of Fidelity erinnert durch den Aufbau der Backing Vocals und auch durch das ungestüme Songwriting an GnR. Allerdings ist hier kein Platz für Spielchen - das ist sehr aufeinander abgestimmt und sehr eng verzahnte Hardrock - nix Sleaze. So was kann dann in Lärm umkippen, wenn das Songwriting mal nicht so hinhaut und die Riffs eher dröge rüberkommen - wie Lilith zeigt - die Band fängt das zwar noch auf, aber der Anfang des Songs rutscht etwas ab. Oder dann, wenn man in der vokalen Abteilung mit qualitative hochwertigem Personal unterbesetzt sein (=miserable Vocals in Tree Of Life und eigentlich überhaupt), und so verlässt man sich - hey, it's heavy rock, stoopid! - auf krachende Classic Rock Riffs, die den Dreamcatcher dann auch vor Albträumen bewahren. Da kommt man dann allerdings in ein paar Minuten zusammengedrängt zu dem, was den grünen Tee ausmacht - engste Zusammenarbeit, wohlstrukturiertes Riffing und ein gehöriger Batzen an Drive und Power. At The Helm ist dann so ein Fall, wo man eben sehr auf das Riff als den Felsen in der Brandung der Bedeutungslosigkeit baut - und hier ist das eher dröge - SABBATH aus dem 'Penny', wenn man so will. Aber immerhin wuchtig und ... Tja, immerhin - und die Sololinien sind gut, die Keys malen einen dunklen Hintergrund. Gewinnt also, während es voranschreitet.
Nest Of Vipers (A Multitude Of Sins) zeichnet sich dann durch ein sehr langes Orgelsolo aus, und lebt davon gut.
Das ist auf alle Fälle über weite Strecken gut komponiert, und man kann sich fallen lassen und die Riffs und instrumentalen Leistungen, die vielfältigen Riffs und das wilde Drumsgeballer genießen und sich an den Tracks freuen, die - in der Überzahl - gut sind und so geschrieben, dass sie auf alle Fälle wie noch nie gehört erscheinen.
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