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| Thick As Thieves, Independent, 2012 |
| Chris Hobbs |
Guitars |
| Chad La Roy |
Drums |
| Brian Smith |
Bass |
| Casey Walker |
Lead VOcals |
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Länge: 57 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Thick As Thieves | 7. Never Gonna Hurt |
| 2. Give It Away | 8. War Within |
| 3. Hold Your Ground | 9. Last Day |
| 4. California | 10. Run |
| 5. Cirlces | 11. Southern Smile |
| 6. Celebrity |
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CAVO wurde Mitte der 2000 gegründet, und hatten einen grioßen Erfolg mit ihrer 2009er CD "Bright Nights Dark Days", aus der die Hits Champagne und Crash ausgekurbelt wurden. Dann brach, bedingt durch bandinterne Querelen, fast alles zusammen. Die Band kam weder vorwärts noch zurück - die übliche Geschichte, eben. Aber anstatt sich auseinander zu dividieren setzt man sich zusammen, raffte sich zusammen, und produzierte letztendlich die vorliegende CD "Thick As Thieves". Dieser Titel bedeutet übersetzt dann auch "zusammenhalten wie Pech und Schwefel".
CAVO sind Alternativos - einzelnen Tracks ist das deutlich an den Riffstrukturen und den Gesangslinien anzumerken. Einzelnen Tracks ist aber auch anzumerken, dass sie keine reinrassigen solchen sind - plötzlich und unerwartet bricht im Refrain ein Heavy Riff durch die Wolkendecke bei Thick As Thieves, und auch alle folgenden Tracks zeitigen immer wieder klassischen Hard Rock. Mal ein Solo, mal ein Refrain - und dann wieder gibt es die typisch larmoyanten, alternativen Ingredienzien zu schmecken. Dennoch, bis auf California, das mit den anderen Songs, die man so zum Thema California kennt - MMEBs gleichnamiger Track, Californication der Red Hot Chilli Peppers, meinetwegen den berühmten Hotel Track - eines gemeinsam hat, nämlich dass die Tracks mehr wie Klagelieder als wie Sunshine State Lob klingen; bis auf diesen Track also ist das hier Songwriting auf abwechslungsreichem, hohen Niveau, kraftvoll und gut produziert und sollte sowohl für Alternativos als auch für Klassizisten ein Quell der Freude sein. Ob das der ins Ohr gehende Klotz von Celebrity ist, die Ballade Never Gonna Hurt, die wuchtigen Eingangsrocker Thick As Thieves oder Give It Away - das kommt gut. Lediglich die im Mittelteil versteckten War Within und Last Day sind dann doch schlicht mit alternativen Nadeln gestrickt und ohne das gewisse Etwas - der Rest hat was. Und Southern Smile ist kein Southern Rocker!
Ich kannte CAVO überhaupt nicht - es lohnt sich, diese Bekanntschaft zu machen. Man merkt der Band an, das sie durch einiges durch ist, und dass sie sich wieder zusammengerauft haben. Die Freude darüber kann man auf den Fotos erkennen, die den Hintergrund des Covers bilden (kann man auf dem kleinen JPEG hier nicht sehen) - sehr nett gemacht. Give these guys a helping hand, please.
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