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| Beggars And Thieves, Wisertime Music Records, 2010 |
| Steve Decker |
Drums |
| Carmen Sclafani |
Vocals, Guitar, Mandolin |
| Jimmy Somma |
Guitar, Slide | |
| Damon Trotta |
Bass |
| Gäste: |
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| Ryan Bull |
Guitar #7 |
| Rob Clores |
Hammond B3, Piano |
| Gary Olejar |
Fiddle |
| Bruce Jepson |
Mandolin, Backgrounds |
| Patches, Pete Becker |
Backgrounds |
| Produziert von: Wiser Time |
Länge: 39 Min 19 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Love And Devotion | 6. Keep It On |
| 2. On Our Way | 7. Whiskey And Wine |
| 3. Take Me Back Home | 8. Working Man's Blues |
| 4. It's Hard Letting You Go | 9. Seagull |
| 5. Revolution 09 | |
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Drittes Album der BLACK CROWES-Epigonen um Carmen Sclafani, diesmal mit fast derselben Band wie beim 2008er Album All For One, plus den Herren Somma und Trotta. Und während besagt Krähen auf ihrem letzten Album Before The Frost tatsächlich Abschied von ihrem Schlaumeier-Approach was das Musikmachen angeht Abschied genommen haben und sogar recht strukturiert zu Wege gehen - was machen da die Nachkommen? Der Track # 1 der neuen CD - Love And Devotion - könnte vermuten lassen, dass sie die Lehre reiner vertreten als die Lehrmeister. Links, oben und unten Gitarren, Piano, noch ein Leadfill hier und ein Solo da, und diese langgezogenen Melodielinien, die bei genauem Hinsehen eigentlich keine sind.
Wie anders da die CROWES, etwa auf Before a Long Time mit nur einer Gitarre als Lead, oder bei Appaloosa mit richtig viel Melodie, oder bei A Train Still Makes A Lonely Sound, der richtig geradaus auf seinen Schienen dahin rockt.
Nun geht es hier aber nicht darum, ob die CROWES endlich ihre FACES-Maske abgelegt haben und fast wie TISHAMINGO rocken (wo sind die eigentlich?), sondern um WISER TIME. Nach dem ersten Track also ein 'Ganz wie erwartet!'-Gedanke, und dann hört man sich lustlos durch die anderen Tracks. Groovt irgendwie nicht richtig, rockt auch nicht so richtig los, viel Akustisches oder Semi-akustisches, Sclafanis Stimme nöhlt so vor sich hin, und dann vergreift er sich auch noch an BAD CO's Seagull. Was soll das denn? Nun gut, das wirft als letzter Track (wie auf Bad Company - eine Homage durch Auswahl und Platz!) ein Licht auf die Albumkonzeption - das ist Lagerfeuermucke.
Weglegen, oder nochmal? Na gut, man muss ihnen schon gerecht werden. Zweiter Durchgang. Man summt hier und da mit, kommt einem aber immer noch irgendwie reduziert vor, das Ganze; und so ... hmmm....
Und dann kommt sie so langsam, die CD. Schleicht sich so an, und plötzlich passt Sclafanis nöhliger Gesang, und plötzlich hat das Ding was. Laid Back, lässig, unaufgeregt; noch nicht mal richtig herausragendes Songwriting, aber die Dinge fallen an ihren Platz, und die Struktur wird erkennbar. Das ein oder andere Slidesolo von Jimmy erfreut das Ohr ... aber es sind die leisen, langsamen Stücke, die einen dann gefangen nehmen - und davon gibt es gleich vier hintereinander (oh heiliger Albumflow - aber ausnahmsweise geht das gut): Take Me Back Home, It's Hard Letting You Go, Revolution 09, Keep It On, und später noch Working Man's Blues und eben Seagull (aber das gefällt mir immer noch nicht, obwohl sich Scalfani... {Herrgott, wie heißt dieser Mensch wirklich?} ... Sclafani da schon an ein großes Ding traut, und eigentlich stimmlich ganz gut zur Sache geht...). Wiskey And Whine dazwischen könnte fast von Springsteen sein
Fazit: kein Track ist ein wirklicher Kracher, und die CD braucht Zeit. Sie ist aber extrem charmant und - wie auch auf der Homepage zu lesen - 'persönlich'. Nur: ein bißchen kurz ist sie auch.
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