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| High & Mighty, Metal Heaven, 2009 |
| Tony Martin, Bert Heerink, Joe Lynn Turner, Paul Shortino, Rob Rock, Mitch Malloy, Tony Mills, David Reece, Paul Sabu, Torben Schmidt |
Vocals |
| Michael Voss |
Guitar, Backing Vocals |
| Chris Lausmann |
Guitars, Keyboards, Bass |
| Bertram Engel |
Drums |
| Angel G. Schleifer & Tommy Denander |
Guitars |
| Produziert von: Michael Voss & Chris Lausmann |
Länge: 50 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Into The Light (feat. Tony Martin) | 6. Lay You Down To Rest (feat. Mitch Malloy) |
| 2. Shame On You (feat. Bert Heerink) | 7. In The Heart Of The Young (feat. Tony Mills) |
| 3. Tonight (feat. Joe Lynn Turner) | 8. Dirty Games (feat. David Reece) |
| 4. Rock Me (feat. Paul Shortino) | 9. Down The Drain (feat. Paul Sabu) |
| 5. Remember Me (feat. Rob Rock) | 10. Only 4 Ever (feat. Torben Schmidt) |
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Da ist mein Problem: VOICES OF ROCK! Wo sortiert man das ein im CD-Sammelregal? Eher jetzt unter Sampler oder unter V wie der Band(?)-Name? Wo finde ich diese Scheibe beim Händler meines Vertrauens? Glücklicherweise ist das das einzige Problem, das ich mit der Scheibe habe. Denn dieser Aufmarsch der Stimmgiganten ist eine der besten Scheiben im Hardrockbereich, die dieses Jahr meinen CD-Player besucht hat. Und sie wird auch so schnell diesen Ort nicht verlassen. Das zweite Album der All-Star-Truppe, die sich um die Herren Voss & Lausmann gruppiert haben, ist ein echtes Highlight! Jawollzky! Was Arjen Lucassen mit seinen AYREON im progressiven Bereich abbrennt, das machen die beiden Produzenten mit ihrem VOICES OF ROCK-Projekt. Sie scheinen dafür allerdings auch die richtigen Kontakte und Referenzen zu haben, sonst würde sich nicht das Who-Is-Who der Rockmusik die Klinke zum Aufnahmeraum gegenseitig in die Hand drücken.
Großartig etwas zu den einzelnen Sängern zu schreiben ist eigentlich genauso überflüssig wie Meister Röhrig was über Schnüffelstücke zu erzählen. Rob Rock, Joe Lynn Turner, David Reece, Paul Shortino, Paul Sabu, Tony Martin - die zergehen wie die lila Schokolade auf der Zunge und machen den Mund wässrig. Auf der anderen Seite stehen dann aber noch Namen wie Mitch Malloy, Bert Heerink, Torben Schmidt oder Tony Mills, die wahrscheinlich nur eingefleischten Fans der Szene ein Begriff sein dürften. Hier hat sich echte Qualität ums Mikrofon versammelt, und das Produzententeam hat dem jeweiligen Protagonisten einen entsprechenden Song auf die Stimmbänder geschrieben. Dass dabei Querverweise auf andere Bands und die eigenen Bandgeschichten von Vossi und Chris nicht außen vor bleiben, erklärt sich von selbst.
Schon der Opener Into The Light hätte auch auf dem "Fireworks"-Album von BONFIRE prächtig Platz gefunden. Shame On You steht dem in nichts nach. Tonight haut in die gleiche Kerbe, hat allerdings den Vorteil, dass es noch besser in den Ohren kleben bleibt als die beiden Vorgänger. Rock Me hätten auch die schwarz-gelb-gestreiften STRYPER zu ihren Glanzzeiten so hinbekommen, genauso wie die Gänsehautballade Remember Me, die hier traumhaft von Rob Rock eingesungen wird. Wenn die nicht auf einem der nächsten Kuschelrock-Sampler auftaucht, hat die Jury was übersehen.
Nach dieser kurzen Verschnaufpause strubbelt Lay You Down To Rest die Haare wieder durcheinander und es geht weiter mit Luftgitarre spielen. In The Heart Of The Young hätte auch direkt von MAD MAX kommen können. Dirty Games hat nichts mit THUNDER zu tun, groovt dafür wie ein alter JOURNEY-Stampfer.
Down The Drain haut den vorletzten Rocker durch die Boxen, bevor Torben Schmidt mit Only 4 Ever den Reigen beendet. Es sei denn, man kommt rechtzeitig in den Laden und fummelt die Erstauflage dieses Silberlings aus dem Regal. Denn dann darf man Mr. Voss noch Maniac zelebrieren hören (was uns leider verwehrt bleibt).
Dass man zu solcher Prominenz an den Mikros keine Nobodys an die Instrumente lässt versteht sich von selbst und hat auf die bewährten Musiker der ersten Scheibe gesetzt. Zumindest, wenn man der MySpace-Seite vertrauen darf, denn nirgends sonst werden die Herren an den Trommeln und dicken/dünnen Saiten erwähnt. Verlassen wir uns also auf die Aussagen der Page und dürfen verkünden, dass diese zweite VOICES OF ROCK dem Erstling in keinster Art und Weise hinterherhinkt. Das hier ist absolute Spitzenklasse und kann von mir nur wärmstens jedem Hardrocker empfohlen werden.
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