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Phi

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Phi
Phi, Fuzzorama Records, 2007
Ozo Vocals & Bass
Dango Guitar
Fredo Guitar
Paco Drums
Produziert von: Truckfighters Länge: 55 Min 06 Sek Medium: CD
1. Atomic6. Slacken
2. Fortyeight7. Warhead
3. Kickdown8. Traffic
4. Chameleon9. Slides
5. Dysthymia10. The Game

Während die guten TRUCKFIGHTERS live gehörig die Muskeln spielen lassen, und mit ihrem riffbetonten, stark dem Verzerrer huldigenden Stonerrock kräftig abräumen, geht es auf ihrem zweiten Studioalbum "Phi" entschieden psychedelischer, relaxter aber auch abgedrifteter zu. Dafür sorgt nicht nur der etwas vernebelt wirkende Gesang und der extrem fuzzige Sound, sondern auch die teilweise recht langen Stücke wie Chameleon oder das bluesige Dysthymia, die sich Zeit nehmen, ihre Wüsten-Sounds zur Entfaltung kommen zu lassen. Während der Opener Atomic ordentlich auf die Zwölf geht, zeigt man sich ansonsten deutlich zurückgenommener, aber auch experimentierfreudiger.

Die stellenweise Abkehr vom schlichten, dröhnenden Powerchordsound zu überraschend fragilen, psychedelischen, teilweise regelrecht krautrockigen Mustern zeigt sich auch in der Verwendung von Flötensounds und frickeligen Solopassagen. Auch wenn nicht immer alles Gold ist, was glänzt, erreicht man damit eine Erweiterung das Bandsounds und schlägt eine Brücke zu Psychostoner-Bands wie COLOUR HAZE oder LOS NATAS.

Stimmlich kommt der gute Ozo einem gewissen Mr. Garcia von den ewigen Wüsten-Übervätern KYUSS zwar etwas bedrohlich nahe, aber damit steht er nicht alleine da, wurden doch hunderte Bands (und damit Sänger) im Stonergenre entsprechend beeinflusst und sozialisiert. Insgesamt ist "Phi" fast schon eine etwas chilligere Platte zum Abhängen mit gelegentlichen Wegblas-Momenten und somit auch schön entspannt zu Hause zu genießen (ein paar gepflegte Getränke und Rauchwaren sowie tolerante Nachbarn vorausgesetzt, ist dies doch zwingend laut zu hören).

Ralf Stierlen, (Impressum, Artikelliste), 03.09.2007

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