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| Banks Of Eden, Inside Out, 2012 |
| Tomas Bodin |
Keyboards |
| Hasse Fröberg |
Vocals, Guitar |
| Felix Lehrmann |
Drums |
| Jonas Reingold |
Bass |
| Roine Stolt |
Guitar, Vocals, Keyboard, Bass |
| Produziert von: |
Länge: 54 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Numbers | 4. For Those About To Drown |
| 2. For The Love Of Gold | 5. Rising The Imperial |
| 3. Pandemonium |
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Alter Schwede, dass die Blumenkönige noch aktiv sind war eine sehr schöne Nachricht, die sich in den ersten Monaten des jungen Jahres 2012 durch den Kosmos verbreitete. 2007 funkten die Könige des ausschweifenden Retro-Prog mit "The Sum Of No Evil" das letzte Lebenszeichen und verschwanden im Ungewissen. Hier und da gab es Lebenszeichen von einzelnen Mitgliedern (KARMAKANIC, AGENTS OF MERCY, TRANSATLANTIC), ab und an einen Livemitschnitt von einer alten ("Carpe Diem") oder der letzten Tour ("Tour kaputt" - Live), aber das Beet der Blumenkönige selbst lag brach. Nun hat's aber lang genug gedauert, das Feld ist bestellt und "Banks Of Eden" reif zur Ernte.
Schreiten wir zur Tat und staunen als erstes über den 25-Minuten-Brocken, den wir als rekordverdächtigen Starter genauer unter die Lupe nehmen. Das Schlagzeug trommelt und die FloKi-typischen Melodieverläufe starten Numbers. TRANSATLANTIC hinterlässt seine Spuren, aber das war auch nicht anders zu erwarten und schon nach 2 Minuten geht es mit dem startenden Gitarrensolo zum ersten Höhepunkt. Ich bin kein Musiktheoretiker, kann von daher nicht sagen, was für Dur/Moll-Verbindungen im Septimenbereich gespielt werden, welche Taktfrequenzen im 12/8 oder 7/6-Takt durchgezogen werden, aber ich weiß, dass diese ersten Minuten Herz und Bauch ansprechen. Dann ein kurzer an Church Of Your Heart erinnernder ruhiger Part, bevor es mit einem ausufernden Gitarrensolo weitergeht. So gefallen mir Mr. Stolte und seine Mannen am besten. Ruhige Passagen wechseln sich mit schnelleren Passagen ab, mal soliert die Gitarre, mal der Bass, unter allem tragen die Orgelsounds Numbers gekonnt und fantastisch über die Ziellinie. For The Love Of Gold wäre auch auf The Whirlwind von den Transatlantischen eine gute Nummer gewesen. Rockt sogar ganz ordentlich, progt aber auch noch ausreichend, starke Nummer. Pandemonium, was laut Tante Wiki in der griechischen Mythologie die Gesamtheit aller bösen Geister ist, kommt bei weitem nicht so dämonisch um die Ecke. Stakkatoorgeln leiten den kürzesten Song von Banks Of Eden ein, insgesamt entwickeln sich die gut sechs Minuten für mich zu einer Art Jamsong. Coole Sache das! For Those About To Drown ist keine augenzwinkernde Hommage an AC/DC, denn "to drown" und "to rock" liegen verbtechnisch so weit auseinander, wie THE FLOWER KINGS von AC/DC oder Schweden von Australien. Roine Stolt und Hasse Fröberg wechseln sich am Gesang ab, was - neben den BEATLESken Einsprengseln - für eine interessante Entwicklung des Songs sorgt. Mit Rising The Imperial schleicht der Abschlusssong der Standard-CD-Ausgabe (auf der Doppel-CD gibt's noch eine Zugabe von ca. 20 Minuten, die uns aber nicht vorliegt) aus den Boxen und beendet eine sehr hochwertige Scheibe. Welcome back, alte Schweden, man merkt gleich, dass ihr von eurer Fähigkeit progressive Songs zu schreiben in den letzten Jahren nichts verlernt habt.
FLOWER KINGS-Fanbase wird ausgehungert nach dieser Scheibe jeden Ton ebenselbiger in sich aufsaugen, ein Ohrenmerk auf den neuen Drummer richten und sich an den altbekannten Trademarks der Schweden nicht satthören können.
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