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| Altered Education, Psychopathic Romantics Records, 2007 |
| Mario "Dust" La Porta |
Drums, Vocals |
| Vincenzo Giambattista Tancredi |
Bass, Backing Vocals |
| Augusto De Cesare |
Guitars, Mandolin, Backing Vocals |
| Filippo Jr. Santoiemma |
Guitars, Bouzouki, Sitar, Backing Vocals |
| Raffaele Frascadore |
Vocals, Kazoo |
| Gast: |
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| Carmen Casillo |
Backing Vocals (Wait, Fork In The Road - Bad Road) |
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Länge: 56 Min 40 Sek |
Medium: CD |
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| Prologue | 7. The Difficulty Expressing Oneself With Words |
| 1. Altered Education | 8. Wait |
| Act I: | 9. Feelings Of Yester Year |
| 2. The Masses | Act III - Part II: |
| 3. Religion Fines | 10. Fork In The Road (Bad Road) |
| 4. Dust | 11. Dividing The Community |
| Act II: | 12. Fork In The Road (Good Road) |
| 5. December 1916 | Epilogue |
| 6. Waiting For His Return | 13. Useless Heroes |
| Act III - Part I: | |
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Sanft schleicht sich die Gitarre durch die Kabel in die Boxen, im Hintergrund werden Flaschen mit bestem Bier (hoffe ich mal) [wahrscheinlich nicht aus dem Ruhrgebiet; Red.] geöffnet, der Drummer macht sich an seinem Snare-Teppich zu schaffen, dann wird mit bedeutungsschwangerer Stimme in die nachfolgende Geschichte eingeleitet. Diese erzählt von einem Mann, der an einem nicht sichtbaren Ort vor einem Spiegel steht, der aber nicht sein Äußeres zeigt, sondern seine Gedanken und die damit verbundene Denkweise. Dabei stellen die Italiener, die mit diesem Machwerk hier um die Ecke kommen, sich vor, dass man darin zwei Behälter sieht, nur unwesentlich differierend in ihrer Größe. Nun befindet sich in dem einen (dem größeren) alles das, was man als menschlichen Wahnsinn beschreibt, in dem anderen hingegen, das, was man als Glück und schöne Erlebnisse beschreibt.
(Für Euch Frauen sei gesagt: Wir Männer ticken anders! In dem einen befindet sich alles das, was man allgemein als Fußball, Formel 1 und weitere Sportarten bezeichnet, in dem anderen alles das, was ihr weiblichen Geschöpfe als "Du denkst auch nur an das Eine" bezeichnet.)
Bevor ich jetzt aber zuviel von der Story verrate, höre ich lieber auf damit, denn ansonsten ist die Spannung aus der Sache raus. Und ich gebe zu, dass mir diese Story viel zu abgedreht ist und ich nur die Hälfte davon gerafft habe.
[Anm. Jogi: Friedemann, mach dir nichts draus. Das liegt ausnahmsweise nicht an deiner Herkunft im Ruhrgebiet, denn auch wir Rheinland-Pfälzer haben es bei dieser Story schwer. Allerdings raffen wir es am Ende dann doch!]
So krude wie sich das anhört, ist auch die Musik. Eine Mischung aus MAGNA CARTA, R.E.M., THE POGUES (in balladesker Form), WATERBOYS und wahrscheinlich weiterer Referenzen, die mir aber dann nicht mehr bekannt sind. Schwermut ist angesagt, der selbst den trockensten Rotwein zum Weinen bringt. Das Werk schleppt sich zäh über die Runden und hat irgendwo in der glücklicherweise nicht ganzen Stunden vergessen, dass es auch ab und mal - trotz aller Komplexität - mal rocken darf. Hier dominiert die akustische Gitarre bzw. unverzerrte E-Gitarre, exotisch veredelt mit Mandoline, Bouzouki, Sitar und Kazoo.
Damit der Gesang nicht zu sehr in Richtung Totalausfall tendiert, hat man sich bei zwei Songs noch mit einer Opernsängerin zusammengetan ... und mir damit endgültig den Garaus gemacht. Nee, das ist nicht meine Musik. Das hat keine Eier, das hat keinen Wumms, das ist einfach nur ermüdend, gruselig und hart am Rande der Körperverletzung. Da kann man noch soviel versuchen mit eingestreuten Reggaerhythmen zu punkten - auch das geht schief.
"We do not know the day or the year in which to place this story, because it is simply always existed in our own imagination…" - und manche Dinge sollte man einfach für sich behalten.
Ich für meinen Teil gehe jetzt nach meinem Snare-Teppich schauen, hau so richtig einen raus, verkrümel mich in einen meiner beiden Gehirnbehälter und werde gediegen das eine oder andere Schwelmer Bierchen schlabbern. Prost Gemeinde!
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