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| Preacher Stone, Eigenvertrieb, 2009 |
| Ronnie Riddle |
Lead Vocals |
| Marty Hill |
Guitars & Dobro |
| Benny Huntt |
Guitars |
| Glenn Blackburn |
Bass |
| Jason Donaldson |
Drums |
| Gäste: |
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| Mark Hill |
Percussion |
| Duke Rivers |
B3, Keyboards |
| Hunter & Annie Riddle |
Background Vocals |
| Produziert von: Glenn Tabor & Preacher Stone |
Länge: 42 Min 30 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Not Today | 6. Blood From A Stone |
| 2. Livin' Proof | 7. Tractor Pull |
| 3. Old Fashioned Ass Whoopin' Sum Bitch | 8. Homegrown Hoedown |
| 4. That's Just The Whiskey Talkin' | 9. Southern Hospitality |
| 5. Brother's Keeper | 10. Mother To Bed |
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"… songs about the common man…", steht im Info der noch nicht mal zwei Jahre alten Southern Rock Band PREACHER STONE aus North Carolina. Oh nein, nicht schon wieder, schreit die gerade eben von SKYNYRDs "God & Guns" aufs übelste malträtierte Arbeiterseele, und schenkt sich erst mal ein Bier ein.
Was macht der Southernrocker fressende Schreiber wohl mit einer weiteren Band aus dem Süden der USA? Er legt sie den Fans solcher Töne wärmstens ans Herz, denn Southern Rock ist nun mal die perfekte Musik - wenn sie mit Herz, Schmackes und ohne geistige Kurzschlüsse gemacht ist. Die Band PREACHER STONE hat das mit ihrem Debut getan, und sich gleichzeitig noch Platz für eine hoffentlich lange währende Entwicklung gelassen.
"Preacher Stone" hat alle Insignien (*) einer handfesten Southern-Band, gleichzeitig lässt die Kapelle keinen Zweifel daran, dass die hart rockenden - und damit dem Untergang geweihten - Kollegen der frühen 1990er-Jahre ein Begriff sind. COPPERHEAD sei ein Beispiel.
(*) Insignien: Zweistimmige Gitarrensoli, Slideguitar, Sänger mit markanter und kneipengeprüfter Stimme, vollfette Orgel, bei Bedarf weiblicher Hintergrundgesang, Songs mit Stampffaktor, die gelegentliche Erwähnung von "Whiskey", "southern" oder der "Mother" in den Songtiteln, ab und an ein flotter Honky Tonk, Männlichkeitsrituale wie eine zwischendurch abgefeuerte Winchester etc.
Nimmt man Nummern wie Homegrown Hoedown, hat man (bis auf die Winchester, die gibt es schon beim Einstieg Not Today) so gut wie alles in einem Song. Das Rundum-Sorglos-Paket für Menschen, die auf fliegende Haare und Gitarren stehen.
Ganz unmodern mögen PREACHER STONE nicht sein, also stimmen sie zwischendurch die Saiten tiefer und klingen beinahe böse (Mother To Bed, Tractor Pull). Sind sie aber nicht, das erkennt man auf den ersten Hör.
Die Bringer des Albums sind die klassisch southernrockigen Nummern wie Not Today, Old Fashioned Ass Whoopin' Sum Bitch (Extrapunkt für den Titel), That's Just The Whiskey Talkin', Homegrown Hoedown und Southern Hospitality. Die "schlicht" heavy brummenden Titel dürften erst live ihre Wirkung gänzlich ausspielen, auf Konserve fehlt der eine oder andere Höhepunkt, und ein "kommerziell" klingender Song wie Livin' Proof ist in der Tat noch ausbaufähig, da fehlt unterm Strich die Identität, die PREACHER STONE als Band durchaus hat, wenn die Männer tun was sie am besten können: eine feine Guitar-Army aufbauen nämlich.
Nein, herumnörgeln kann man an "Preacher Stone" nicht ausdauernd, dafür gibt es zu viele hochklassige Double-Leads und zu viele der genannten Insignien. So muss Southern Rock klingen, Herr Rossington.
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