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| Distant Encounters, Avenue Of Allies, 2009 |
| Robin Vagh |
Guitars, Keyboards, Backing Vocals |
| Jonas Blum, Ronnie Hagstedt |
Vocals |
| Per Broddesson, Frederik Fencke, Mikael Laver |
Guitars |
| Magnus Frid, Christian Muhr, Anders Rosell |
Drums |
| Jan-Ake Jönsson, Johan Sjöberg |
Bass |
| Tom Rask, Johan Sjöberg |
Keyboards |
| Produziert von: Robin Vagh |
Länge: 57 Min 47 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Sunburst In the Midnight | 7. Lost Horizon |
| 2. Happen | 8. In Our World |
| 3. Outcast | 9. Jennifer |
| 4. Tonite | 10. The Unexpected |
| 5. Startide Rising | 11. The Storm |
| 6. Face In The Window | 12. I Go Blind |
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Bei dem Aufmarsch an Musikern kann es sich bei OPTIMYSTICAL nur um ein Projekt handeln. Das ist bedingt richtig, denn es steckt hinter "Distant Encounters" keine Story, kein Handlungsstrang. Das ist aber auch nicht weiter tragisch. So kann man problemlos das ein oder andere Lied weiterskippen ohne den Zusammenhang zu verlieren. Vielmehr steckt in dieser Scheibe das, was bei Robin Vagh in den letzten 17 Jahren an musikalischen Ideen auf der Strecke geblieben ist.
Robin wer? Genau das habe ich mich auch gefragt. Irgendwann hat der Mann scheinbar zwei Alben veröffentlicht, die mir aber gänzlich unbekannt sind. Gut, dafür beschert er uns nun diesen Rundling mit einem Haufen an Musikern.
Vorab sei gesagt: Hier verderben viele Köche den Brei völlig. "Distant Encounters" ist durch und durch eine schlechte Kopie guter oder mittelmäßiger Bands der 80er Jahre. Spontan fallen mir die hardrockenden WHITESNAKE, ab und an BOSTON und hier und da ansatzweise vielleicht noch MAD MAX oder Ken Tamplin ein. Aber bei weitem nicht so gut, wie alle Bands zu ihren schlechten Momenten gemeinsam. Das ist ein Album, das man tatsächlich nicht braucht!
Ich weiß nicht mal, ob Mr. Vagh bewusst in den 80er Jahren stecken bleiben wollte oder ob er krampfhaft versucht, die Vergangenheit ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Egal was er vorhatte, es überzeugt nichts. Saft- und kraftlos die Produktion, bemüht interessant arrangiert, schlussendlich in die Belanglosigkeit manövriert. Da hätte man die Songs besser schlummern lassen. Mancher Wein wird gut je länger er reift, anderer wird zu Essig.
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