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| Legends Of Monta: Part II, Eigenvertrieb, 2009 |
| Sean Thompson |
Vocals & all Instruments |
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| Donald Thompson, David Pierce, Denice Thompson |
Narrator/Erzähler |
| Heather Thompson, Larry Thompson, Steve Pierce, Pat Simon |
Vocals |
| Produziert von: Sean Thompson |
Länge: 73 Min 27 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Act III - Scene XXV: | 7. Act III - Scene XXXI: The Horse Scroll |
| - An Old Book Reopens | 8. Act IV - Scene XXXII: Power Of Five |
| - A Call To Gather | 9. Act IV - Scene XXXIII: A Father's Warning |
| 2. Act III - Scene XXVI: | 10. Act IV - Scene XXXIV: The Jauggerbeast |
| - Ruins | 11. Act IV - Scene XXXV: |
| - Anniversary Tears | - Betrayal? |
| 3. Act III - Scene XXVII: | - Shine As One |
| - The Kings's Wizard | 12. Act IV - Scene XXXVI: The Last Scroll |
| - Assembly Of Heroes | 13. Act IV - Scene XXXVII: |
| 4. Act III - Scene XXVIII: Ship Of Lore | - War Of Kyrias |
| 5. Act III - Scene XXIX: The Stonelands | - Rising Sun |
| 6. Act III - Scene XXX: | - An Old Book Ends |
| - Deceiver | |
| - Hills Of Shadows | |
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Ich sehe mir das Cover an und das Erste an was ich denken muss: Ist Axel Rudi Pell wieder am werkeln? Nein, BLIND GUARDIAN überraschen mit einem Side-Projekt!?!
Spaß beiseite; ich halte das neue Werk von Multiinstrumentalist Sean Thompson in den Händen. Zugegebenermaßen kenne ich das Vorgängeralbum nicht; was mich anfangs beim Betrachten der Rückseite der CD-Hülle etwas verunsichert. Handelt es sich doch bei diesem Silberling um die Kapitel 3 und 4. Egal, ich lege einfach mal los und harre den Dingen was mich da so erwarten mag.
"Just relax now…", ui, geht ja gut los, denke ich mir und erinnere mich prompt an den Beginn des Albums "Metropolis Pt. 2" von DREAM THEATER. Außer der einen oder anderen musikalischen Parallele geht dieser Sound jedoch seine eigenen Wege. Symphonischer progressiver Metal trifft es wohl am Besten. Sicherlich könnte ich über einzelne Stücke berichten, macht bei diesem Konzeptalbum allerdings wenig Sinn. Durchweg sind die Soundstrukturen schlüssig, die Melodien fantastisch und es rockt. Und wie! Von Frickelorgien, wie sie beispielsweise bei den hochgelobten und bereits genannten DREAM THEATER benutzt werden, keine Spur! Würde auch nicht wirklich passen. Ein dickes Kompliment muss ich Sean Thompson für seine gesangliche Leistung aussprechen. Ich muss zugeben, dass mir erst einmal die Kinnschublade eine Region tiefer gefallen ist. Dieser Mann braucht sich vor Genregrößen keinesfalls verstecken; ich gehe sogar soweit zu sagen, dass er den ein oder anderen locker in die Tasche singen würde.
ODD LOGICs Sound pendelt zwischen AYREON, QUEENSRŸCHE und KING'S X, um nur einige Vertreter des Genres zu nennen. Sean Thompson spielt alle Instrumente selbst, bis auf das Schlagzeug. Programmieren will aber dennoch gelernt sein. Daher mein voller Respekt vor der genannten Leistung. Kritik muss ich dennoch äußern, wenn auch nur bescheiden. Die Sprachsamples im Ami Slang finde ich fürchterlich. Da würde ich mir selbst ein "theatralisches" British-Englisch lieber wünschen. Aber das ist Geschmacksache. Die Keyboardeinlagen wirken teilweise zu theatralisch und der Gitarrensound dürfte mit mehr Power durch die Boxen lärmen (liegt das an der Produktion?).
Fazit: Alles in allem ein klasse Album. Mit einer "richtigen" Band im Rücken würde ich sogar sagen, dass die alten Hasen in diesem Soundmetier die Ohren anlegen würden bzw. müssten. Für alle an Prog-Metal Interessierten: Antesten!
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