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Metamorphosis

Dark

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Dark
Dark, ProgRock Records, 2009
Jean-Pierre Schenk Vocals, Keyboards, Drums, Bass (Synth)
Oliver Guenat Guitar (Song For My Son, Hey Man, Where Do We Go)
Roger Burri Guitar (The Fight Is Over, I'm Waking Up, Knowing All I Do Is Worth Ending, You, Dark
Produziert von: D. Grillon und JP Schenk Länge: 62 Min 01 Sek Medium: CD
1. Song For My Son5. Knowing All I Do Is Worth Ending
2. The Fight Is Over6. You
3. Hey Man7. Where Do We Go
4. I'm Waking Up8. Dark

Die Schweizer METAMORPHOSIS beglücken uns seit 2002 mit Musik, die sehr stark von PINK FLOYD beeinflusst ist und haben seitdem folgende Alben auf die Hörerschaft losgelassen: "After All These Years", "Nobody Cares" und "Then All Was Silent". Alle Werke sind in meinem Besitz und werden von mir gerne gehört.
Verantwortlich für die Musik dieses Projektes ist Jean-Pierre Schenk, der auch die meisten Instrumente selbst eingespielt hat. Musikalisch bewegte man sich bislang zwischen New Art Rock, Neo Prog und Psychedelic Rock. Als weiterer Vergleich zur Musik machenden Zunft sei auch die deutsche Formation RPWL erwähnt.

Für seinen neuesten Output "Dark", der Anfang des Jahres das Licht der Welt erblickte, hat Jean-Pierre eine Reihe neuer Songs geschrieben, mit denen er eine neue Richtung einschlagen wollte. Ob ihm dies gelungen ist?
Nun, ich würde sagen, nicht ganz. Man geht hier zwar deutlich rockiger zu Werke, als noch auf den vorherigen Alben, jedoch ist der floydige Sound immer noch stark präsent. So beginnt bereits der Opener Song For My Son mit breiten Gitarrenwänden und schönen solistischen Einlagen der E-Gitarre und verbreiten ein leicht hardrockiges Flair. Die Texte von Herrn Schenk erzeugen eine düstere Stimmung und reflektieren recht gut die heutige gefühlskalte Gesellschaft. Auch lässt er seine Gedanken zu den sinnlosen Kriegen schweifen, wie in The Fight Is Over, das wieder so richtig nach PINK FLOYD klingt. In die gleiche Kerbe schlägt auch Hey Man, hier werden Zukunftsängste zum Ausdruck gebracht. Immer wieder heben sich die famosen Klänge der E-Gitarre hervor, aber auch die Drums setzen durch variables Spiel schöne Akzente. Hier und da werden in den Songs moderne elektronische Sounds eingesetzt. Ich werde auf die restlichen Tracks nicht weiter eingehen, um mich nicht in endlosen Wiederholungen zu verstricken.

Somit wäre die von mir aufgeworfene Frage beantwortet. METAMORPHOSIS ist es mit "Dark" nicht gelungen sich neu oder wesentlich anders zu präsentieren. Es genügt meiner Meinung nach nicht, ein paar in Richtung Hardrock gehende Momente einzubauen und zu behaupten man habe dem Hörer nun eine andere Richtung geboten, dazu ist der Sound immer noch zu sehr an PINK FLOYD angelehnt. Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass mir "Dark" nicht gefällt. Im Gegenteil, dieses Werk ist äußerst gelungen und wird noch oft den Weg in meinem Player finden.

Michelle Karayilan, (Artikelliste), 15.05.2009

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