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| Intrusion, Unicorn Digital, 2010 |
| J-Phil Major |
Lead & Backing Vocals |
| J-F Désiletes |
Bass, Lead & Backing Vocals, Keyboards, Acoustic Guitar |
| Denis Jalbert |
Electric & Acoustic Guitar, Mandolin, National Metal Body Guitar |
| Sébastien Cloutier |
C3 Hammond Organ, Fender Rhodes, Synthesizer |
| Nicolas Turcotte |
Drums, Percussions |
| Gäste: |
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| Yves Jalbert |
Drums on Funk-A-Trunk, Pray To My God |
| Benoit David |
Second Lead Vocals on In My Country |
| Greg Bouchard |
Narration on In My Country & He Was Recalling Memories But You Know I Didn't Believe A Single Word Because, No Matter How Much Emphasis He Was Putting In It... Still Smelled Like Bull Sh*t (a.k.a. Liar) |
| Produziert von: Jean-François Désilets und Denis Jalbert |
Länge: 61 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Funk-A-Trunk | 06. In My Country |
| 02. Pray To My God | 07. Torture Zone |
| 03. Lap Of Love | 08. Lost |
| 04. Sentenced | 09. He Was Recalling Memories But You Know I Didn't Believe A Single Word Because, No Matter How Much Emphasis He Was Putting In It... Still Smelled Like Bull Sh*t (a.k.a. Liar) |
| 05. Here And Now | |
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2001 machte die Truppe aus Kanada mit ihrem Debüt "Conservation Of Mass" erstmalig auf sich aufmerksam. Ein Album, das zwar stark an YES angelehnt war, jedoch ohne sie zu kopieren, da auch progmetallische Klänge á la DREAM THEATER mit in ihrer Musik eingearbeitet wurden. Ein absolut geiles Album! Allerdings muss ich wegen des Gesangs leichte Abstriche machen: zwar lässt die Stimme Jocelyn Beaulieus den Vergleich zu Jon Anderson zu, jedoch ohne dessen Klasse zu erreichen.
Danach folgte 2005 "Safe In Conformity" und 2007 "Live In France 2006". Letzteres wurde von meinem Kollegen besprochen; ich kenne beide Werke jedoch nicht und kann daher zu diesen Rundlingen nichts äußern.
Gut Ding will Weile haben heißt es so schön und man könnte meinen, dass sich die Jungs von HAMADRYAD diesen Spruch zu Herzen genommen haben. Jedenfalls scheinen sich die Kanadier immer mindestens vier Jahre Zeit für ihre Studiowerke zu lassen. Ein weiterer Grund für diese lange Dauer bis zur Veröffentlichung des jeweils nächsten Albums könnten aber dieses Mal auch diverse Wechsel im Line-Up sein, denn immerhin taucht mittlerweile der nun schon dritte Sänger hinter dem Mikro auf und der langjährige Drummer und Bruder des Gitarristen Denis, Yves Jalbert, hat nun ebenfalls die Band verlassen. Dafür sitzt nun Nicolas Turcotte hinter der Schießbude. Fungierte die Truppe 2007 auf der Live-Scheibe noch als Quartett, so hat man sich nun wieder zum Quintett gemausert.
Nun komme ich aber endlich zu "Intrusion", ihrem neuesten Output, das bereits im Januar diesen Jahres durch Unicorn Digital veröffentlicht wurde und dem bereitwilligen Hörer einiges zu bieten hat. Denn mit diesem Silberling erhält man eine Mischung aus Hardrock, Jazzrock und symphonisch angehauchtem Retroprog. Schon der richtig rockende Opener Funk-A-Trunk lässt mich mit dem funky klingenden Bass und Tasten verzückt die Lauscher aufstellen und so ist auch der Titel äußerst passend gewählt. Mit Pray To My God schlägt man jedoch eine andere Richtung ein und wird ruhiger. Wunderschöne akustische Gitarrenklänge, die deem Spiel eines Steve Howe in nichts nach stehen, eröffnen diese Nummer und mit Einsezten des mehrstimmigen Gesangs geht man sehr stark in Richtung YES. Jedoch übernimmt im selben Stück, etwa in der Mitte, J-F Désiletes für einen kurzen Moment den Lead-Gesang, auch verändert sich die Musik leicht, so dass der Vergleich zu den früheren GENESIS an dieser Stelle zutreffender ist. Danach schwenkt man dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Ich finde diese Mischung grandios und habe so etwas meines Erachtens zuvor in dieser Weise noch nicht gehört.
In My Country teilt sich J-Phil Major die Leadvocals mit dem Gastsänger Benoit David. Dieser ist so manchem sicherlich bekannt von MYSTERY und außerdem zurzeit der Vocalist bei YES, was natürlich die Nähe zur zuletzt erwähnten Truppe noch weiter fördert.. Ansonsten reflektiert dieses Stück auf leicht ironische Weise die Konzertabsagen, die HAMADRYAD möglicherweise, wie so viele andere auch, erlebt haben. Mit Torture Zone geben die Jungs eine richtig geile Instrumentalnummer zum Besten, bei der die Protagonisten eindrucksvoll ihr Können zeigen, jedoch ohne die Melodie aus den Augen zu verlieren. Bass, die Tasten, Gitarre und auch Schlagzeug fräsen sich grandios in die Gehörgänge. Wie sagt man so schön: "Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt!"
Die Produktion ist übrigens auch erste Sahne, denn jedes einzelne Instrument ist klar und deutlich zu hören. Ihr mögt erklassigen Retro Prog? Dann darf die Scheibe "Intrusion" und auch das Debüt von HAMADRYAD keinesfalls in eurer Sammlung fehlen!
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