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| MVEMJSUN(P), Realize Records, 2008 |
| Donal |
Vocals |
| David |
Guitar |
| Colm |
Guitar |
| Briain |
Bass |
| Niall |
Drums |
| Produziert von: Haieeta |
Länge: 38 Min 41 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Dragonflies Terrain | 4. White Knuckle |
| 2. Freeze The Flame | 5. Telepathic Love |
| 3. Haunted Gangster | 6. Residual Hill |
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Nun ja, dass aus dem Kaff Maynooth in der irischen Grafschaft Kildare eine solche Band entspringt, würde man eigentlich nicht vermuten. Was sagen da die Nachbarn?
Die Band heißt, heiliger Bimbam, HAIEETA und die zugehörige CD "MVEMJSUN(P)". Irland ist bisher nicht als Cannabis-Anbauland bekannt gewesen, wir müssen umdenken.
Der Bandname ergibt gar keinen Sinn, ist schlicht ein Brabbelbegriff. Der CD-Titel setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Planeten um die Sonne zusammen. Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto in Klammern, weil der von gewissenlosen Wissenschaftlern zum Zwergplanet degradiert wurde. Man muss einige Zeit recherchieren, um die Erklärung dieses überaus, ähm, einfachen Projektnamens zu finden. Vom irischen Whiskey alleine kann den Kerlen so was nicht einfallen.
Die Musik erledigt den Rest, um den Eindruck eines ziemlich durchgeknallten Haufens zu bestätigen. Ultraräudiger Stoner Rock, Doom, Wüstenkrach, ein Brüllire am Mikro. Mama mia.
Drei Tage wurden für die Aufnahmen von "MVEMJSUN(P)" gebraucht, fürs Mixing dürfte man nicht so viel Zeit verschwendet haben, entsprechend klingt das Ergebnis auch. Die Band bezeichnet das Ergebnis als EP, aber mit 38 Minuten Spieldauer darf man durchaus von einer Langspielplatte sprechen.
Um es direkt zu sagen, HAIEETA werden ganz sicher nur für den toleranten Kreis der Stoner- und Doom-Fans in Frage kommen, alle anderen werden sich angehörs solcher Ausbrüche entsetzt abwenden. Vor allem der "Gesang" von Donal Devine entspringt mehr der Hardcore-Scene als einer anderen Zivilisationsform. Der Typ ist ein Fall für die Hundeschule. Passend dazu ist eine Hasstirade wie White Knuckle auch noch komplett ohne jede Idee von Harmonielehre eingetrümmert. Bei allem Verständnis für den Underground, das ist einfach nur sinnloser Krach.
Deutlich ansprechender kommt die abschließende 15minütige Orgie Residual Hill. Bei entsprechendem Rauschpegel kann man an mit so einer Ladung Spaß-Doom möglicherweise umgehen. Spaß deshalb, weil HAIEETA bestimmt nicht selbst daran glauben, irgendwann in die Musikgeschichte einzugehen.
Für Freaks ist das was, vielleicht sogar ein späteres Kultobjekt. Ansonsten kann man der Band nur alles Gute wünschen.
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