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Dead Heroes Club

A Time Of Shadow

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A Time Of Shadow
A Time Of Shadow, ProgRock Records, 2009
Liam Campbell Vocals, Keyboards
Michael Gallagher Drums
Gerry Mc Gerigal Guitar, Backing Vocals
Wilson Graham Bass, Backing Vocals
Chris Norby Piano, Keyboards
Gäste:
Catherine McAtavey Vocals (The Sleepers Are Waking)
James Lecky Vocals (A Time Of Shadow)
Produziert von: Frankie Robinson & Dead Heroes Club Länge: 54 Min 33 Sek Medium: CD
1. Theatre Of The Absurd4. A Gathering Of Crows
2. Stranger In The Looking Glass5. The Sleepers Are Waking
3. The Centre Cannot Hold6. A Time Of Shadow

All zu viele progressive Rock-Bands gibt es scheinbar nicht auf der grünen Insel im Atlantischen Ozean. Der Club der toten Helden, so lese ich, sei sogar der einzige Zusammenschluss dieser Gattung! Das behauptet zumindest die MySpace-Seite der Iren. Also rein ins Vergnügen... Mal schauen was die 5 Einzelkämpfer aus Irland mit "A Time Of Shadow" zu bieten haben.

Zu bieten haben die 5 Musiker jede Menge. Die musikalischen Einflüsse der Band lassen sich kaum leugnen. Da ein bisschen RUSH, dort einen Happen YES und jede Menge MARILLION aus der Fish-Ära. Stimmlich ist Peter Gabriel dem Sänger von DEAD HEROES CLUB Pate gestanden. Da gibt es gar nichts dran zu rütteln.
Nach den vielen Vergleichen sollte ich allerdings richtig stellen, dass die Männer hier nicht abkupfern, sondern kompositionstechnisch total eigenständig und variabel ihren Weg gehen. Sie präsentieren dem Hörer ein lupenreines 70's Album, mit 6 wirklich feinen Songs. Richtig gerockt wird eigentlich nur bei dem Vierminüter The Centre Cannot Hold. Die restlichen Stücke bewegen sich zwischen neun bis 15 Minuten (bis auf Track 5) und sind eher im Midtempo gehalten. Auf Bombast-Elemente wird gänzlich verzichtet. Tolle melodiereiche Soundteppiche, gesanglich unterstützt durch einen wirklich guten Sänger, dem man mit Sicherheit das Prädikat "besonders wertvoll" aufdrücken könnte. Vielleicht die halbe Miete des Albums, denn ich will nicht wissen, wie sich die Iren mit einem anderen Shouter anhören würden, ohne die Qualität der restlichen Musiker jetzt schmälern zu wollen.

Was bleibt abschließend zu sagen? Für mich definitiv mit eine der Überraschungen im Jahr 2009 was den Neo- und RetroProg betrifft. Ein klasse Album und wieder einmal ärger ich mich ein bisschen, dass ich zur falschen Zeit das Licht der Welt erblickt habe - zumindest was die Siebziger und den Sound betrifft ;-)

Jan Schweizer, (Artikelliste), 09.01.2010


 
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