| Between the music and latitude, Shrapnel/Mascot Records, 2006 |
| Danilo Citriniti | Drums |
| Domenico Citriniti | Bass |
| Fabrizio 'bicio' Leo | Guitar, Guitar Synth |
| Gäste: | |
| Salvatore Ciambrini | Guitar |
| Francesco Fareri | Guitar |
| Mistheria | Keyboards |
| Alex Argento | Keyboards |
| Produziert von: Citriniti |
Länge: 42 Min 10 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Naked words | 6. Time out |
| 2. Test | 7. Latitude |
| 3. Comedown | 8. Drunk |
| 4. Ritual | 9. Invisible |
| 5. Inferno | |
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PLANET X-Fans aufgepasst! Die Gebrüder Citriniti
und Gitarrist Fabrizio Leo werden bei euch offene Türen einrennen. Alle anderen dürfen sich ohne schlechtes Gewissen
sofort zum nächsten Review verabschieden.
Die drei Italiener und einige Gastmusiker toben sich auf ihrem zweiten Album "Between the music and latitude" nach
Herzenslust zwischen progressivem Metal, Fusion und Jazz aus und erschaffen dabei neun anspruchsvolle Instrumentalstücke
auf technisch hohem Niveau.
Und wie immer bei Alben dieser Gattung stellt sich auch bei CITRINTI ein Gefühl der Bewunderung für die individuelle
Klasse der Protagonisten ein, andererseits fällt es einem schwer mit den extravaganten Instrumentalstücken vertraut zu
werden. Der normalsterbliche Hörer gerät damit in einen Konflikt zwischen einem Übermaß an technischer Perfektion und
einem Mangel an nachvollziehbaren Songstrukturen, die einen emotional packen könnten.
Aktiven Musikern dagegen bietet "Between the music and latitude" ein buntes Füllhorn voller neuer Inspirationsansätze und
Passagen zum staunen und verzweifeln, bei dem Versuch sie eigenhändig nachvollziehen zu wollen.
Dieses Album kann man mögen, muss es aber nicht. Ich persönlich würde mir wünschen, dass es endlich einem der
Genrevertreter, sei es nun PLANET X, LIQUID TENSION EXPERIMENT oder wegen mir auch CITRINITI endlich gelingen würde den
Spagat zwischen ambitionierter Selbstverwirklichung und etwas massenverträglicheren Klängen zu meistern. "Between the
music and latitude" ist dafür einfach noch eine Spur zu abgefahren ausgefallen. Sicher kein schlechtes Album, aber sicher
keine Scheibe, die all zu oft den Weg in meinen CD-Player finden wird. Im Zweifelsfall würde ich dann doch eher zu
"Time" von
7 FOR 4 greifen.
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