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| First They Bite And Then They Bark, Fresh Breeze Records, 2007 |
| Philipp Randt |
Guitars, Vocals |
| Benjamin Niediek |
Guitar, Vocals |
| Gerrit Bartelheimer |
Bass |
| Philipp Ehlert |
Drums |
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Länge: 51 Min 56 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Freedom And Fear | 8. Burn Down The House |
| 2. Good | 9. The Garden |
| 3. Eighteen Second Ride | 10. Oceanside |
| 4. And You Know | 11. Sad Ain't Sad Enough |
| 5. You Have It All | 12. Somebody Else |
| 6. Sara May | 13. Whenever |
| 7. Cliché | |
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Irgendwo zwischen Stapenhorst- und Herforder Straße, vielleicht im Dunstkreis eines der renommiertesten und bekanntesten Rezeptlieferanten, in der Nähe einer frisch gebackenen Fertigpizza oder dem Duft eines gerade zubereiteten Zitronenkuchens brutzeln die Gitarren der Bielefelder Formation CHANNEL EIGHT [Anm.: Ich kenne mich da ein wenig aus, ha ha]. Also mal abgesehen davon, dass ich keinen Schimmer habe, wo die Band in der "Hauptstadt" Ostwestfalens wirklich ihren Sitz hat, bin ich dennoch beeindruckt, mit welcher Kaltschnäuzigkeit ein Postrock geboten wird, der niemals altbacken und abgenudelt erklingt. Der Spaß und der Elan einer aufstrebenden Band kann den Genrefreak begeistern.
Zugegeben, die wenigsten Riffs sind so strukturiert, dass man sie nicht auch schon irgendwo anders gehört hat. Aber die Frische macht es, man beachte, die Scheibe erschien im vergangenen Jahr bei "Fresh Breeze Records". Na gut, wohl eher reiner Zufall!!! Freedom And Fear lässt die Guitars dreckig erschallen, im Midtempo bekommen wir eine Mischung aus sattem Hard Rock und einer Prise Grunge zu hören. Der Gesang passt sich vollkommen zeitlos an. MTV, let's go, kann man da nur sagen. Da muss eine Verwurzelung in der Rockmusik der 70er-Jahre vorhanden sein. ZEPPELINsche Eingaben werden in Good mit modernem Postrock vermengt, und selbst POLICE finden sich in einer Nummer wie You Have It All nur all zu deutlich, wobei diese niemals so hart zu Werke gingen, das aber mit einer extravaganten Stimme ausglichen.
Hin und wieder ist es dann auch purer Rock & Roll. Cliché lässt dazu so manche Anlehnung an günstigen Punk nicht außen vor, und spätestens jetzt bemerkt man, dass CHANNEL EIGHT abwechslungsreicher sind, als man es zunächst glaubt. Und Burn Down The House könnte sich glatt zum Mitgröhler entwickeln.
Bis zur letzen Minute lassen die Jungs nicht von ihrem Vorhaben ab und präsentieren uns auf ihrem Debüt den Rock in ein und derselben Intensität. Ob es sich hierbei um eine Ansammlung von Ideen handelt, die während des Bestehens von CHANNEL EIGHT immer weiter gereift sind, muss sich erst noch zeigen. Wie viel Potenzial wirklich vorhanden ist, können wir erst mit einem etwaigen Nachfolger feststellen. Und ob die Mucke angesagt ist, nun, das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden. Mir gefällt es mehr als ordentlich, und wenn ich mal wieder in der Nähe von Bielefeld bin, sollte ich Ausschau halten, ob CHANNEL EIGHT nicht gerade auf irgendeiner Bühne zu sehen sind. Gute Abwechslung und ein gelungener Einstand, ohne Frage!
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