HoR Logo kl CD-Review:

Logo Axel Rudi Pell

Tales Of The Crown

Logo Home-of-Rock
Startseite > CD-Reviews > Axel Rudi Pell > Tales Of The Crown

Link Homepage:
Offizielle Axel Rudi Pell Homepage
Link Kaufen:
www.amazon.de
Link Plattenfirma:
SPV
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Tales Of The Crown
Tales Of The Crown, Steamhammer/SPV, 2008
Axel Rudi Pell Guitars, Bass
Johnny Gioeli Lead & Backing Vocals
Ferdy Doernberg Keyboards
Volker Krawczak Bass
Mike Terrana Drums & Percussions
Länge: 60 Min 30 Sek Medium: CD
1. Higher6. Emotional Echoes
2. Ain't Gonna Win7. Riding On An Arrow
3. Angel Eyes8. Tales Of The Crown
4. Crossfire9. Buried Alive
5. Touching My Soul10. Northern Lights

Axel Rudi Pell ist Axel Rudi Pell, weil Axel Rudi Pell Axel Rudi Pell ist. So einfach ist es und so einfach wird das wahrscheinlich auch immer bleiben.
Was sich abwertend anhört, ist gar nicht so gemeint. Seit gefühlten 200 Jahren verwöhnt ARP uns nun mit seinen typischen Heavy-Rockern, die eine Mischung aus RAINBOW, BLACK SABBATH und anderen Szenengrößen sind. Das Traurige daran ist, dass er damit leider nicht annähernd den Erfolg hat, wie die Genannten für sich einfuhren.

Wirklich neu erfindet er mit "Tales Of The Crown" das Rad nicht, aber das erwartet auch keiner von dem blonden Hünen aus meiner Nachbarstadt. Wo kämen wir denn hin, wenn Mr. Pell plötzlich mit Speed-Metal-Granaten auf uns feuern würde. Das will seine Fanschar doch sowieso nicht hören. Und so bleibt auf Dreher Numero 19 alles beim Alten. Groovende Nackenbrecher stehen genauso einträchtig nebeneinander wie Kuttenträger neben Bankkaufleuten bei seinen Konzerten. Teilweise geht es im gewohnt krachenden Tempo ab, um dann im nächsten Song wie Angel Eyes oder Buried Alive noch mal eine Schippe draufzulegen. Die Balladen Touching My Soul und Northern Lights geben den Nackenmuskeln für eine kurze Zeit die Möglichkeit zum Verschnaufen und im obligatorischen Instrumental Emotional Echoes meint man leichte Anklänge an Carlos Santana zu vernehmen, was dann wiederum allerdings doch mal was Neues wäre.

Mit seiner Band im Rücken kann ARP nichts verkehrt machen, das ist eine eingespielte Mannschaft, die besser da steht als sein Heimatverein, der nur ab und an mit Glück das bekannte Korn findet. Würde der Sturm des VfL so Furcht einflößend ballern wie Mike Terrana an den Drums, kein Mensch würde über den FC Bayern oder über die TSG Hoffenheim diskutieren. Und würde der Trainer der Bochumer so über den Platz shouten wie Johnny Gioeli, die Elf würde besser abschneiden. Egal, hier geht's um Musik und nicht um Fußball, und genau die haben die Mannen um ARP im Blut. Damit ARP im Spiel bleibt, tut er eben das, was er seit über 20 Jahren am besten kann: rocken und grooven. Und zwar seit 1984 (damals mit STEELER) und seit 1989 solo, und wahrscheinlich auch die nächsten 20 Jahre noch. Deswegen von uns auf 20 Jahre Axel Rudi Pell eine "Currywurst-Pommes-rot-weiß" und ein Pilsken [Ruhrpott! Jogi], damit alles beim Alten bleibt. Prost!
Wir freuen uns schon auf die Tour im nächsten Jahr zusammen mit seinen Kumpels MAD MAX. Das dürften echte Feierabende werden.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 03.11.2008

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

Startseite > CD-Reviews > Axel Rudi Pell > Tales Of The Crown

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum