| Nova, Massacre Records, 2007 |
| Stephanie Luzie | Vocals |
| Azmo | Guitars |
| Lord Lornhold | Bass, Backing vocals |
| Shadrak | Drums, Percussions |
| Gäste: | |
| Maththias Hechler (CREMATORY) | Vocals |
| Thomas Helm (NEKK, EMPYRIUM) | Vocals |
| Tialupa (JUNGE SYMPHONIE BERLIN) | Violin, Viola |
| Produziert von: Seref Alexander Badir |
Länge: 58 Min 51 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Balance (Intro) | 8. Fever of temptation |
| 2. Ebon queen | 9. When the ice breaks |
| 3. Frozen innocence | 10. The marching of the fey |
| 4. Riven | 11. Firebird |
| 5. Stars are falling | 12. Deliverance |
| 6. Crucified | 13. Comets (Nova Part I) |
| 7. Green lake's ground | 14. Watermight (Nova Part II) |
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Der Herbst naht. Die Nebel verleihen der Landschaft einen Hauch von Magie und
Massacre Records starten passend zur Jahreszeit
ihre große Gothic Metal-Offensive. Nur wenige Tage nach dem beachtenswerten Debüt der Newcomer CORONATUS, darf der
geneigte Anhänger dieser Klänge gleich wieder in den Plattenladen hecheln um sich ein Exemplar von "Nova", dem zweiten
ATARGATIS-Werk zu sichern.
Ließ schon das offizielle Debüt
"Wasteland" aufhorchen, so ist den
Regensburgern mit "Nova" ein nicht zu unterschätzender, großer Schritt nach vorne geglückt.
Grund dafür ist in erster Linie das ausgefeiltere und reifere Songwriting, das auf dem neuen Album Einzug gehalten
hat.
Da darf dann auch schon einmal ein Song wie Riven mit einem lässigen Popappeal aufwarten, der der Band die
Chance eröffnen könnte, von einem breiteren Publikum auch außerhalb der Gothic- und Metal-Szene wahrgenommen zu
werden.
Das Gleiche kann man auch von der überaus gelungenen Version der ARMY OF LOVERS- Nummer Cruxified behaupten und
eine ergreifende Ballade wie Green Lake's ground wird so manch ein Herz dahinschmelzen lassen.
Stilistisch sind sich ATARGATIS treu geblieben, haben aber mit ihrem episch-orchestralen Gothic Metal eine neue
Qualitätsstufe erreicht. Erfreulicherweise findet man in den Kompositionen auch dieses Mal wieder vereinzelte
melancholische Folkmelodiebögen, die großen Anteil daran haben ATARGATIS ein individuelles Profil zu verleihen.
Fans und Genreliebhaber dürfen bei "Nova" ohne langes Überlegen zugreifen und werden mit einem überzeugenden
musikalischen Wegbegleiter belohnt.
Am Ende ereilt sie jedoch das gleiche Problemchen wie die Labelkollegen von
CORONATUS: Mittlerweile ist ihre stilistische
Ausrichtung einfach wesentlich weiter in der Szene verbreitet, als noch vor einigen Jahren und damit fällt es heute
zwangsläufig schwerer, ähnlich spektakulär zu wirken, wie die altvorderen Szenebands. Trotzdem: Ein empfehlenswertes
Album!
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