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| Runaway to the gods, MTM Music, 2006 |
| Zeno Roth |
Guitars, all other instruments, harmony voaclas, lead vocals (#10) |
| Michael Bormann | Lead and harmony vocals |
| Produziert von: Zeno Roth |
Länge: 54 Min 16 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Fanfares of love | 7. Refugees (Longing for paradise) |
| 2. Climb to the sky | 8. I feel - I live |
| 3. Land of illusion | 9. Purity (Pilgrims of remembrance) |
| 4. Shades of blue | 10. Do you feel the time |
| 5. Runaway to the gods | 11. Sunset birds flying home (Celestial touchdown) |
| 6. Sogno di angelo | |
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1986 veröffentlichten ZENO ihr gleichnamiges Debüt-Album, das damals in der Melodic Rock-Szene wie eine Bombe einschlug.
Zwei Dekaden später sorgt die Veröffentlichung eines neuen ZENO-Werkes immer noch gewaltig für Aufregung und Vorfreude,
nicht zuletzt weil sich die ZENO-Alben einschließlich des neusten Streiches locker an einer Hand abzählen lassen: "Zeno",
"Zenology", "Listen to light", die Koppelung unveröffentlichten Materials "Zenology II" und jetzt acht Jahre nach dem
letzten regulären Studioalbum "Runaway to the gods".
Klasse statt Masse war stets das Motto der Band und gerade die eher zurückhaltende Veröffentlichungspolitik in Kombination
mit dem stets präsenten hohen Qualitätslevel trägt nicht unerheblich zum Kultstatus von ZENO bei.
Doch stellt sich natürlich auch jedes Mal aufs neue die spannende Frage, ob es ZENO gelingt an die Großtaten der eigenen
Vergangenheit anzuknüpfen. "Runaway to the gods", steht besonders auf dem Püfstand, probt doch Gitarrist Zeno Roth den
Alleingang probt und verzichtet auf die Unterstützung seiner etatmäßigen Mitstreiter Michael Flexig und Ule W. Ritgen.
Einen Bassisten zu ersetzen mag ja angehen, auch wenn FAIR WARNING-Fourstringer Ritgen sicher kein Allerweltsmusiker ist.
Schwieriger ist es aber definitiv mit einem neuen Sänger an den Start zu gehen. Da jedoch überrascht uns Zeno Roth mit
einem regelrechten Geniestreich. Der neue Mann hinter dem ZENO-Mikrofon ist niemand geringeres wie Ex-
JADED HEART-Sänger
Michael Bormann, der uns gerade erst mit
seinem starken Soloalbum
"Conspiracy" ein herausragendes
Melodic Rock-Album kredenzt hat.
Bormann und Roth - da darf man mit Fug und Recht von einem Dreamteam sprechen. Hier der versierte, filigrane Saitenhexer
und außergewöhnliche Songwriter, dort der wohl beste deutsche Melodic Rock-Vokalist.
Entsprechend gestaltet sich dann auch das Ergebnis. "Runaway to the gods" ist ein bestechendes Melodic Rock-Album, das
von den außergewöhnlichen Fähigkeiten seiner beiden Protagonisten lebt. Starke Songs voller mitreißender Gitarrenpassagen,
die aufhorchen lassen, gekrönt durch eine tadellose Gesangsleistung. Emotional, energiegeladen, vor allem aber niemals
trivial, hebt sich "Runaway to the gods" wohltuend von der breiten Masse der oftmals so ernüchternden
Genre-Veröffentlichungen ab.
ZENO werden den hohen Erwartungen vollauf gerecht und erweitern ihre Discographie um ein weiteres hochklassiges Album.
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