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YA-HOO:Elvismotorno. 2 & |
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Ist das wirklich die Generation, die hoffentlich sehr bald meine Rente zahlt? Würden Sie diesen Kerlen Ihre Prinzessin Diana Memorabilia während Ihres Urlaubs in Rimini überlassen? So weit, so gut. Seit gut 2 Jahren scheppern sich also YA-HOO durch Deutschlands junge Rockrotznrollpunk-Szene und das machen sie richtig geil. Ich würde die Musik der Jungs als frischen Punk-Pop'n'Roll bezeichnen: Das alles ist von depressivem Grunge-Gedöns so meilenweit entfernt wie Seattle von Schwabing. Ach ja, die Band kommt aus München und deshalb klingt ganz viel auf den beiden kleinen CDs eher nach Surfen auf der Isar als nach Bewältigung eines Drogenproblems. Sehr positiv fällt die ordentliche Produktion auf. Es SOLL billig klingen und das haben die Burschen genau richtig hingekriegt. Es soll ordentlich drücken und das tut es. Und es soll kein Soundmatsch sein und das ist es nicht. Apropos Soundmatsch. Der kommt schon mal gar nicht zustande, weil die Band ihre Instrumente beherrscht. Nicht dass wir von Prog Rock a la Genesis reden, natürlich ist es einfach strukturierte Abgehmusik, aber auch das (oder besser gesagt: gerade das) muss man erst ordentlich hinkriegen. Radiostationen aufgepasst! Hong Kong Girls ist ein Knaller. Zweieinhalb Minuten geballte Partystimmung mit Hinhör- und Wiedererkennungseffekt. YA-HOO sind ein Tipp für Menschen, die Spaß haben wollen (don't wear stinky socks!), ein Bier nicht verachten, keinen Bock auf Endzeitstimmung haben und sich zwischendurch den Lärm für den kleinen Tinnitus unterwegs holen wollen. Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 09.09.2002 |
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