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| Zehn, Kopf/Eigenvertrieb, 2005 |
| WIRKSYSTEM: | |
| Silvester Fuhrhop | Gitarre, Gesang |
| Stefan Bossert | Gitarre |
| Jörg Weissmann | Bass |
| Christopher Fuhrhop | Gesang, Drums, Samples |
| Tommy | Gitarre |
| Produziert von: Kopf |
Länge: 38 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Spiel vorbei | 7. Es wird kalt |
| 2. Hass mich | 8. Zwischenspiel (von SHLAGWERK) |
| 3. Feuer und Eis | 9. Seifenblasen |
| 4. Geflüster | 10. An die Kämpfer |
| 5. Ist da jemand | 11. Danke |
| 6. Lasst uns alleine | |
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WIRKSYSTEM, die hyperproduktiven Nu-Metal-Rabauken aus Pforzheim, die ihre Musik ausschließlich kostenlos über das
Internet verbreiten sind wieder da und präsentieren uns ihre mittlerweile zehnte virtuelle Veröffentlichung.
Fünf Jahre sind seit meiner ersten akustischen Begegnung mit der Band ins Land gezogen und in der Zeit hat sich so einiges
bei WIRKSYSTEM geändert.
Personelle Veränderungen brachten stilistische Kurskorrekturen mit sich, wobei der größte Einschnitt sicherlich mit dem
Wechsel am Mikrophon einher ging. Seit Christopher Furhop den Frontturner mimt haben sich WIRKSYSTEM mehr und mehr von
ihren Hip-Hop-Einflüssen verabschiedet und sind nun endgültig im modernen Rock und Metal angekommen.
WIRKSYSTEM wissen schon, was in dieser Ecke derzeit angesagt ist. Laut-Leise-Dynamik, mörderische Grooves, die für
Hüpfalarm sorgen, giftige Stakkatoriffs, zornige Brüllattacken und melodische Emo-Passagen.
Auch wenn diese Masche inzwischen gar nicht mehr so Nu und einzigartig ist, so geht sie doch in Ordnung, denn WIRKSYSTEM
haben wie immer die eine oder andere Komposition am Start, mit der sie einen aufhorchen lässt.
Zudem wirkt "Zehn" in seiner Gesamtheit kompositorisch kompakter als die letzten Veröffentlichungen. Man hat den Eindruck,
die Band ist mit sich selbst im Reinen und hat inzwischen 'ihren' Sound für sich definiert.
Da lässt es sich dann auch verschmerzen, dass "Zehn" einen absoluten Überflieger vermissen lässt, wenngleich WIRKSYSTEM so
langsam aber sicher mal einen wirklichen 'Hit' brauchen, wenn sich an ihrem derzeitigen Status etwas entscheidendes ändern
soll. Nur, erzwingen lässt sich so etwas natürlich auch nicht mit aller Gewalt.
Entscheidend ist aber, dass WIRKSYSTEM sich auf ein ansprechendes Niveau eingeschossen haben, das die Anhänger moderner,
harter Musik durchaus dazu animieren sollte in das umfangreiche und - ich erwähne es noch einmal - kostenlose Songmaterial
auf der Hompage der Band einzutauchen. Da gibt es eine ganze Menge zu entdecken.
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