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| Music@Work, Universal Records, 2000 |
| Gordon Downie |
Vocals |
| Bobby Baker |
Lead Guitar |
| Paul Langlois |
Rhythm Guitar, Backing Vocals |
| Gord Sinclair |
Bass, Backing Vocals |
| Johnny Fay |
Drums |
| Produziert von: Steve Berlin (aufgenommen in New Orleans, The Kingsway Studio) |
Länge: 49 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. My Music@Work | 8. Freak Turbulence |
| 2. Tiger The Lion | 9. Sharks |
| 3. Lake Fever | 10. Toronto#4 |
| 4. Putting Down | 11. Wild Mountain Honey |
| 5. Stay | 12. Train Overnight |
| 6. The Bastard | 13. The Bear |
| 7. The Completist | 14. As I Wind Down The Pines |
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Kanada war schon immer dafür bekannt, eine Vielzahl an großartigen Künstlern und Bands hervorgebracht zu haben.
Stellvertretend seien genannt: Neil Young, Joni Mitchell, Leonard Cohen, The Band, Rush, April Wine, Bryan Adams, Mahagony Rush etc. etc.
The Hip, wie sie kurz von ihren Fans genannt werden, gründeten sich 1983 in Kingston/Ontario und spielen seitdem in unveränderter Formation.
1987 veröffentlichten sie eine EP, die aber völlig unterging. Ihr erstes komplettes Album "Up To Here", mit zwei Singleauskoppelungen, erschien 1989 und brachte der Band die erste Aufmerksamkeit. Seitdem erschienen sechs weitere Studioalben und ein Livealbum.
Musik@Work ist das bisher letzte Album und vereint wieder einmal all das, was diese Band so großartig macht. Straighte uptempo Rocknummern wechseln sich mit schönen akustikgitarrenorientierten Songs ab.
The Hip betreten auf dem Album jedoch auch neue, experimentierfreudige Pfade. Tiger The Lion beginnt mit einem irgendwie bedrohlich wirkenden Intro (ein mit Effekten gespieltes Cello ist zu hören) um dann in eine slowtempo Fetznummer überzugehen.
In Toront#4 kommt ein lo-fi Drumloop zum Einsatz und auch hier ist ein Cello zu hören.
The Bastard beginnt mit Tablas, entpuppt sich dann aber als Rockknaller in bester Hiptradition. Gleiches gilt für den Opener My Music@Work, Freak Turbulence und Train Overnight. Eine E-Gitarre links, eine E-Gitarre rechts, Bass und Drums und, ach ja, der wirklich tolle Gesang von Gordon Downie. Wieder ein begnadeter Songschreiber und Sänger.
Produziert wurde das Album von Steve Berlin, der sich schon als Producer von Los Lobos einen Namen gemacht hat.
On stage ist die Band ebenfalls ein Ereignis. Sie waren z.B. einer der wenigen Höhepunkte des oberpeinlichen Woodstock Revival Festivals 1999. Ich verbrachte damals drei Tage, mehr oder weniger schlummernd, vor dem Fernseher und wachte nur zweimal wirklich auf, nämlich beim Set der Ian Matthews Band und eben bei Tragically Hip.
In den USA und Kanada genießt die Band schon lange Kultstatus, in Europa lassen sich The Hip leider zu selten sehen.
Die nächstbeste Gelegenheit, die Band live zu erleben, lasse ich mir aber bestimmt nicht entgehen.
Canada rocks.
Peace.
Frank Buske, (Artikelliste), 13.05.2002
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