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CD-Review:
Stolen FishLike I Said |
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Meine Güte, was kommt da aus den Boxen? STOLEN FISH gab es hier ja schon mal und ich gebe zu, ich war sehr gespannt auf den Nachfolger (der in diesem Fall der Vorgänger ist). Keine leichte Musik schrieb ich damals und hell yeah, so ist es auch jetzt. Traurig stimmende Titel wie The Sun Song oder Empty House wechseln sich ab mit groovenden Tracks wie z.B. das an die RAINBIRDS erinnernde On Your Mind. Dann wieder dieses mystische: Halloween. Karen bringt eine gehörige Portion Erotik in meinen Kopf, aber Herr Landau passt auf, und holt mich mit brutal angerissenen Saiten, oder aber mit einer weinenden und klagenden Gitarre wieder auf den Pfad der Tugend zurück. Himmel, der Song ist Sex, der Song ist Halloween - ja man sollte diesen Titel bei besonderen Gelegenheiten spielen. Halloween ist nur einmal im Jahr, aber, na ja, Ihr wisst schon was ich meine. When You Get Back ist ein Ohrwurm. Vocals und Gitarre grooven um die Wette. Was juckt mich da das Novemberwetter. Gute Laune Musik. STOLEN FISH wären nicht STOLEN FISH, wenn es nicht wieder anders käme. Sehr ruhig geht es nun zum Finale. Eine Slide rollt in den Song. Fingerpicking würzt diesen Blues. Haha, kein Blues wie Ihr ihn kennt. Dazu hat Karen nicht die Voraussetzung, aber die Gitarre vermittelt dieses Baumwollfeeling. Wieso sehe ich nun Damen in Netzstrümpfen und Federboas vor meinem geistigen Auge? Eine Kneipe in den 20ern irgendwo in Brooklyn. Ja genau. Karen repräsentiert wieder diese Mischung aus lasziver Erotik und purem Sex. Michael steht für den Gitarristen der Bluesband auf meiner fiktiven Bühne. Wow, dieses Album hat mich geschafft. Positiv. Ich schwitze. Ich lege es nicht allzu weit weg. Am besten ins Weinregal, denn da komme ich auch öfters hin Ach ja, Joe Gastwirt hat wieder gemastered. Klang also vom Feinsten und Besten. Wie auch Produktion und Booklet
Ulli Heiser , (Impressum, Artikelliste), 06.11.2002
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