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| Stranger Comes To Town, Repertoire Records, 2010 |
| Steve Harley |
Accoustic Guitar, Vocals |
| Barry Wickens |
Electric Guitar, Acoustic Guitar, Vilon, Viola, 3/4 size Acoustic Guitar |
| James Lascelles |
Piano, Hammond Organ, Mini-Moog Synth, Synth Strings, Melodica |
| Stuart Elliott |
Drums |
| Lincoln Anderson |
Bass |
| Robert Gladwell |
Acoustic 12 String Guitar, Electric Guitars, Arpeggio Guitar parts #7 |
| Kerr Nice |
Piano |
| Katie Brine, Robbie Gladwell, Barry Wickens |
Background Vocals |
| Sam Hewitson, Joe Dobson, Marcus Greenwood, Grace Nickalls, Maya Hodgson, Masie Colquhoun |
Choir (from Spooner Primary School)#10 |
| Produziert von: Steve Harley |
Länge: 46 Min 38 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Faith & Virtue | 6. True Love will Find You In The End |
| 2. Take The Men & The Horses Away | 7. No Bleeding Hearts |
| 3. For Sale.Baby Shoes.Never Worn | 8. Blinded With Tears |
| 4. Stranger Comes To Town | 9. Before They Crash The Universe |
| 5. This Old Man | 10. 2.000 Years From Now |
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Der Cockney Rebel, der Mann der Songs wie Sebastian, Love's A Primadonna, Psychomodo mit seiner Band in seinem Repertoire hat, betritt wieder mal die Szene, und veröffentlicht "Stranger Comes To Town".
Keyboard-lastiger, aber auch von Gitarren unterstützter Pop, der an Elton John, den Piano Man Billy Joel oder auch an Leo Sayer erinnert, lullt den Hörer ein und trägt ihn, unterstützt von lyrischen und bedeutsamen Texten, an merkwürdige Orte wie den inneren Mann, unbekannte Schlachtfelder, ins Universum und in die Zukunft …. Man merkt: 'dis is de heavy stuff, mahn! Leider auch stellenweise so sehr verpoetisiert, dass man wirklich ratlos davor steht und sich fragte - was will uns das sagen?
Musikalisch rockt das stellenweise (gemäßigt), ist bei den Tracks Stranger Comes To Town und insbesondere This Old Man und No Bleeding Heart sehr am düster-melodramatischen Ende der Pop Skala von 'Lustig' bis 'Todtraurig' angelangt, um den Hörer dann mit Blinded With Tears und Before They Crash The Universe wieder in rockiger Gefilde zu führen, die allerdings jetzt keinerlei Anspruch auf jedwede Art von 'Modern' erheben.
Geschmackvoll - das ist das Wort, das sich wohl als Beschreibung am besten eignet. Für die Liebhaber netten, geschmack- und niveauvollen Pops der Sorte, die durch die oben genannten Protagonisten schon bekannt ist, ohne allerdings an Harley's Großtaten anschließen zu können oder auch nur zu wollen - die leicht schrillen Muzak Tage sind vorbei. Dennoch oder gerade deshalb kann sich der angesprochene Musikfreund auf sehr gute Unterhaltung freuen, Mitsingen inklusive - etwa bei 2000 Years From Now, das natürlich an Zagger & Evans erinnert.
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