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| Affected by Time, Sweden Rock Records, 2003 |
| Thomas Thulin |
Bass, Acoustic Guitar, Vocals |
| Peter Lundin |
Electric & Acoustic Guitars |
| Mick Nordström |
Drums, Cymbals, Juno-106 |
| Gäste: |
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| John Nitzinger |
Guitars (What Do You Got? & Running Late) |
| Hakan Almqvist |
Citar (Win Or Lose) |
| Produziert von: Spearfish |
Länge: 59 Min 56 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Blind Circus | 7. Dreams And Visions |
| 2. What Do You Got? | 8. Making Memories |
| 3. Running Late | 9. Two To Tango |
| 4. Living Proof | 10. Joystick (Losing Control) |
| 5. Win Or Loose | 11. I'm Yours |
| 6. Born Again | 12. Point Of No Return |
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Debüt eines recht interessanten Schweden-Dreiers. Ganz taufrisch ist die Band nicht mehr, immerhin besteht man seit 1995, aber außer einem Demo gab es bisher nichts offizielles. Dass die CD "Affected By Time" kein Schnellschuss ist, hört man am Songmaterial, an dem offensichtlich über einen längeren Zeitraum gefeilt worden ist, und am reichlich perfekten Sound, den das Trio, mit einem über Skandinavien hinaus bekannten Team, zusammengezimmert hat. Höchst solide Arbeit des Sweden Rock Labels.
Die Musik ist nicht neu, auch nicht spektakulär, holt sich ihre Einflüsse bei den guten alten 70er Jahre Hardrockern und bei diversen Metalbands der 80er (MÖTLEY CRUE etc.).
So weit, so gut. Mir persönlich ist der Gesang von Thomas Thulin etwas zu hoch und einen Touch zu plakativ. Das ist aber reine Geschmackssache, es kann ja nicht jeder grunzen wie ein Elch. Ansonsten gibt es kaum Meckerpunkte. Naja, vielleicht hätte man auf den einen oder anderen Song verzichten können. Ich stand eben noch nie auf Hardrock-Balladen. Aber man fragt mich ja nicht bei der Songzusammenstellung...
Die besten Momente - und das sind nicht wenige - hat die CD bei den heftigeren Nummern. Immer wenn es abgeht, hat der Bassfuß sofort Bewegung.
Herausragend sind What Do You Got? und Running Late. Hier greift Hardrock-Urgestein John Nitzinger in die Saiten und dann rockt das massiv ab. What Do You Got? ist nebenbei ein hübscher Ohrwurm. Running Late hat dagegen einen feisten Nugent-Groove.
Andere Songs, wie z.B. Living Proof, erinnern an DEEP PURPLE oder frühe WHITESNAKE. Zwischendurch donnert es auch mal wie LED ZEPPELIN (Dreams And Visions oder Making Memories).
Die Schweden haben sich also durchaus angenehme Vorbilder gesucht und genau so klingt auch die CD. Angenehm.
Über solche Scheiben kann man nicht besonders viel erzählen. Diese Musik mag man, oder man mag sie nicht. Es ist auch beinahe unmöglich, mit solchen Einflüssen neue Musik zu kreieren. Irgendwie hat man halt alles schon mal gehört.
Ergo: Trotz ein paar Längen, die Platte gefällt mir gut und sie dreht sich auch öfter in meinem Player. Vor allem dann, wenn ich keinen Bock auf anstrengende Sounds habe. Passend zum Bier sind SPEARFISH allemal.
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