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| Backyard Boogaloo, MTM Music/SPV, 2003 |
| Göran Edman |
Lead Vocals |
| Anders Johansson |
Drums |
| Benny Jansson |
Guitars |
| Per Stadin r |
Bass |
| Jens Johansson |
Keyboards |
| Produziert von: Per Stadin & Snake Charmer |
Länge: 57 Min 44 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Miracle Man (4:40) | 7. She Made Me Fall (4:37) |
| 2. Someday You're Gonna Love Someone (3:57) | 8. Free Floating (5:02) |
| 3. Life On Mars? (3:58) | 9. Take A Look At Yourself (4:37) |
| 4. Need A Little Help (5:07) | 10. Cold Hearted Woman (7:06) |
| 5. Pretty Little Small Town Girl (4:11) | 11. White Noise Boogie (4:33) |
| 6. Not A Day Without You (5:43) | 12. Heart Of A Demon (4:05) |
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SNAKE CHARMER sind ein schwedisches All-Star-Projekt, und bei ihrer CD "Backyard Boogaloo" handelt es sich um eine remasterte Wiederveröffentlichung, erweitert um ein Bonuslied (Cold Hearted Woman) und zwei Tracks, die seiner Zeit nur in Japan erschienen sind (White Noise Boogie/Heart Of A Demon).
Den Stil würde ich als eine Mischung aus Pop-, Melodic- und Heavyrockelementen bezeichnen.
Positiv: Eingehende Melodien, unglaublich starke und filigran gespielte Gitarrensoli von Benny Jansson (für mich der eigentliche Star des Albums), sympathischer Gesang von Göran Edman, vor allem, wenn er sich in Tonlagen von Paul Rodgers bewegt.
Man merkt deutlich, dass Könner ihre Instrumente bedienen.
Negativ: Absolut grässliche Harmonyvocals in fast jedem Lied (in Bereichen zwischen QUEEN und MODERN TALKING... grusel) lassen die meisten Songs letztendlich zur Nervenbelastungsprobe werden.
So behalten selbst tolle Stücke wie She Made Me Fall, Not A Day Without You und White Noise Boogie einen vermeidbaren Beigeschmack.
Es ist irgendwie keine klare Linie erkennbar. Auch wenn der Hauptaugenmerk sicherlich auf die eingangs beschriebenen Stilelemente gerichtet ist, werden immer wieder merklich aus der Reihe tanzende Sachen mit eingeflochten, wie z.B. die Schnulze Life On Mars?, Free Floating, das plötzlich cool funkig relaxt, mit einem Hauch von jazzigen Barroomflair dahingleitet, Cold Hearted Woman mit Blues-Charakter oder White Noise Boogie, wo der Titel schon für sich selbst spricht.
Insgesamt gesehen, ein Album nicht heiß und nicht kalt.
Wie man es besser macht, kann man sich meiner Meinung nach auf dem Debütwerk der norwegischen Kollegen von ON THE RISE anhören.
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