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| God Hates Us All, American Recordings/Island Def Jam, 2001 |
| Tom Araya |
Vocals, Bass |
| Jeff Hanneman |
Guitars |
| Kerry King |
Guitars |
| Paul Bostaph |
Drums |
| Produziert von: Matt Hyde & Rick Rubin |
Länge: 42 Min 24 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Darkness Of Christ | 8. Seven Faces |
| 2. Disciple | 9. Bloodline |
| 3. God Send Death | 10. Deviance |
| 4. New Faith | 11. Warzone |
| 5. Cast Down | 12. Here Comes The Pain |
| 6. Threshold | 13. Payback |
| 7. Exile | |
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Mit "God Hates Us All" wollen die vier Kalifornier wieder an die glorreichen alten Zeiten anknüpfen. Bereits im Vorfeld hat die Band das neue Album als eine Mischung zwischen "Reign In Blood" und "Diabolus In Musica" beschrieben. Dementsprechend gespannt war ich auf das Teil.
Bereits nach dem Intro Darkness Of Christ gerät das Blut in Wallung und die beiden Opener Disciple und God Send Death bringen es dann auf die nötige Betriebstemperatur. Schneidende Gitarren, aggressiver Gesang und wütende Drum-Attacken. SLAYER sind wieder zu alter Härte zurückgekehrt, vorbei sind die Zeiten der Midtempo-Nummern und Experimente.
In Stücken wie New Faith oder Warzone wird härtetechnisch gar noch eine Schippe draufgelegt, so dass die Stücke in wahren Prügelorgien ausarten. Paul Bostaph präsentiert Double-Bass-Technik in Perfektion und läßt jeden anderen Schlagzeuger wie einen dummen Schuljungen dastehen. Erbarmungslos verprügelt er sein Drumkit.
Bei der bevorstehenden Tour dürften wohl mehrere Schlagzeuge mit im Reisegepäck sein, da dem Material mit Sicherheit alles abverlangt wird.
Mit Bloodline (Soundtrack zu "Dracula 2000") und Here Comes The Pain (WCW Mayhem:The Music Compilation), sind zwei Stücke enthalten, die nicht mehr ganz so taufrisch sind. Allerdings sind diese zu den Höhepunkten der Platte zu zählen.
Obwohl bei Bloodline der Fuß etwas vom Gaspedal genommen wird und der Gesang von Tom Araya zu Beginn ruhig und schleppend daherkommt, verliert es zu keinem Zeitpunkt seine Ausdruckskraft.
Das abschließende Payback kommt wiederum sehr punkig rüber und man hat das Gefühl von einem Dreißigtonner überrollt zu werden.
"God Hates Us All" erschloß sich mir zwar nicht auf dem ersten, direkten Weg, jedoch kommt die zweifelsfrei vorhandene Klasse nach mehreren Durchläufen richtig zur Entfaltung.
Haben sich die Stücke erst einmal in den Gehirnwindungen festgefressen, gibt es kein zurück mehr. Unverkennbar sind die typischen SLAYER-Trademarks, wie wir sie zuletzt zu glückseligen "South Of Heaven"-Zeiten erleben durften.
SLAYER ist die Kombination zwischen hyperschnellen traditionellen Speed-Metal-Attacken und modernem Gitarren-Riffing bestens gelungen und man kann das versprühte Adrenalin förmlich schmecken.
Mit diesem Werk wird man alle Kritiker verstummen lassen.
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