| Void Of Value, White Jazz Records, 2003 (VÖ: 21.04.2003) |
| Thilda Stendahl |
Vocals |
| Canan Rosén |
Guitar |
| Emma Söderberg |
Bass |
| Hanna Engström |
Drums |
| Produziert von: Pelle Gunnerfelt & Johan Gustavson |
Länge: 31 Min 58 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Ambivalent Song | 7. Piece Of Advice |
| 2. Hey No Hell | 8. Shape Of A Gun |
| 3. Make Your Move | 9. Copycat |
| 4. Mess | 10. Back Off |
| 5. Violence | 11. Do I Know You |
| 6. Temptations | 12. Grind You Once Again |
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Peng - Krach - Schraddel - Rumpel und Kreisch.
4 ganz wilde Mädels mit purem Garagen-Krach. Girl-Punk. Jaja, alles schon gehabt und doch immer wieder lustig.
Seit 4 Jahren lärmen sich die Schwedinnen durchs Gebüsch, nach einem Beitrag zu einem RAMONES-Tribute und einer Single jetzt also die erste CD.
Generell stellt sich bei solcher Musik immer die Frage, warum man (teure) Studios und einen Produzenten braucht, wenn am Schluss eh alles wie aus dem Übungsraum klingt. "Void Of Value" macht natürlich keine Ausnahme und poltert höchst simpel und unbeschwert vor sich hin.
Die Girls sind um die 20, schauen auch so aus, trinken sicher Bier und benutzen garantiert schlimme Worte. Das macht Britney bestimmt auch... heimlich, also sind mir die 4 Gören deutlich lieber.
Ansprüche an Musikalität oder Abwechslungsreichtum braucht man nun wirklich nicht stellen. Das musste man bei den RAMONES auch nie. Und trotzdem wurden die Kult. SATIRNINE werden wohl nie den Status solcher Krach-Gottväter erreichen. Egal, solange sie ihren rotzigen - mit einigen popigen und noisigen Elementen versetzten - 1-2-3-4-Krawall so ehrlich rüberbringen wie auf dieser Platte.
Und außerdem: Die Reife kommt mit dem Alter von selbst. In einigen Jahren werden sich die Mädels nicht mehr mit 2 1/2-Minuten-Steh-Quickies zufrieden geben. Ich weiß das...!
Derweil toben sie sich schon mal mit der Singleauskopplung (Hey No Hell) auf MTV aus und zeigen den Zuckerpüppchen dort, wo bei einem echten Rrriot Grrrl der BH hängt und dazu brauchen sie keine soziokulturellen Doktorarbeiten über Mädchensubkulturen im Postfeminismus des 21. Jahrhunderts unter spezieller Berücksichtigung der Gefahren der Bulimie. Mikro, Gitarre, Bass und Schlagzeug genügen.
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