HoR Logo kl CD-Review:

Logo Royal Hunt

Paper Blood

Logo Home-of-Rock

Link Homepage:
Offizielle Royal Hunt Homepage
Link Homepage:
Royal Hunt @ MySpace.com
Link Homepage:
Royal Hunt @ Facebook
Link Kaufen:
Amazon.de
Link Plattenfirma:
Frontiers Records
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Paper Blood
Paper Blood, Frontiers Records, 2005
Andre Andersen Keyboards
John West Vocals
Marcus Jidell Guitar
Kenneth Olsen Drums
Produziert von: Andre Andersen Länge: 56 Min 31 Sek Medium: CD
1. Break Your Chains6. SK 983
2. Not My Kind7. Kiss Of Faith
3. Memory Lane8. Paper Blood
4. Never Give Up9. Season's Change
5. Seven Days10. Twice Around The World

ROYAL HUNT gibt's ja nun schon ein paar Tage, und am Anfang ihrer Karriere (noch mit DC Cooper am Mikrofon) waren sie auch mal richtig gut und innovativ, in ihrer Heimat Dänemark räumen sie wohl richtig ab, in unserem Ländle dümpeln sie eher so dahin. Ihr neuestes Werk jedoch kann man getrost als "Tribute to Jon Lord" verkaufen. Mastermind und Keyboarder Andre Andersen schaffte es, alle Stücke so was mit irrwitzigen Keyboardläufen voll zu pappen, dass es keinen Spaß mehr macht zu lauschen, es sei denn man heißt Franz Lambert. Anstatt Gitarrensoli gibt's niemals endende Keyboardsoli, die nicht überragenden aber immerhin passablen Rocksongs, die sich unter dieser Wand von Geklimpere und Gedüdel verbergen, gehen verloren, selbst die Vocals von Sänger John West scheinen in den Hintergrund gemixt (und der ist gar nicht mal schlecht, wie man weiß!).
Break Your Chains, Never Give Up oder Not My Kind zum Beispiel sind nette Mainstream-Nummern, zwar alles schon mal dagewesen und von Bands wie DOKKEN oder den PRETTY MAIDS 1000x besser interpretiert, aber dennoch.
Immer wieder diese ausladenden Keyboards... meine Güte. Hoffentlich fällt die Platte nie den Amis in die Hände, die könnte glatt METALLICAs Enter Sandman als Folterinstrument ablösen.
Das ganze gipfelt dann noch in zwei instrumentalen Songs, Memory Lane und SK983, in denen Mr. Andersen die Tasten dermaßen quält, dass sich meine Plomben verabschieden möchten. Nachbars Katze rannte jaulend in die Ferne und wurde seitdem nicht mehr gesichtet. Die Ansammlung hoher Töne in willkürlicher Reihenfolge waren wohl selbst für das Vieh zuviel.
Ich erspare mir auch weiteres Leid, mach den Player aus und lausche der Stille. welche Wohltat.

Absolut Finger weg, es sei denn man steht auf Keyboardwichserei, oder ist ein so loyaler Fan der Band, dass man alles im Schrank haben muss.

Jörg Litges, (Artikelliste), 03.07.2005


 
© Home of Rock 2001 & ff., Impressum & Kontakt