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| Between two horizons, Frontiers Records, 2004 |
| Dario Grillo | Vocals, Guitars, Bass |
| Alessandra Amata | Vocals |
| Alessandro Grillo | Drums |
| Produziert von: Dario Grillo |
Länge: 53 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Here I am | 7. Angel's cry |
| 2. Can feel it | 8. The last kiss |
| 3. Your heart will claim his truth | 9. Chasm of madness |
| 4. Into the fire | 10. Waves of sea |
| 5. My reason | 11. Between two horizons |
| 6. Check it out | |
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Hm... was ist mit Frontiers Records los? Seit wann veröffentlichen die das Album einer namenlosen Melodic Rock-Band,
bei der nicht einmal ein halbwegs bekannter Musiker im Line-Up auftaucht? Seltsame Geschichte, aber vielleicht sind die
Gebrüder Grillo und Alessandra Amata ja auch so ein ultrageheimer Geheimtipp, dass sie wirklich nur absoluten Melodic
Rock-Spezialisten ein Begriff sind.
Wenn man allerdings "Between two horizons" als Maßstab nimmt, dann dürfte es mit dem Geheimtippstatus von PLATENS bald
ein Ende haben. Die Band hat mit dieser CD zwar kein revolutionäres Album vorgelegt, aber immerhin eine Scheibe, die
qualitativ deutlich aus dem Wust von Veröffentlichungen im Meldoic-Rock-Sektor heraussticht.
Dabei machen PLATENS gar nicht so viel anders wie tausende Bands vor ihnen. Sie zitieren die üblichen Verdächtigen,
seien es nun vor allem
KANSAS, aber auch SURVIVOR,
JOURNEY,
MAGNUM oder TYKETTO. Sie
versehen ihre Kompositionen oftmals mit einer orchestralen, epischen Note und haben durchaus eine dezente Affinität
zum Bombast. Aber sie vergessen trotz einiger obligatorischer Balladen vor allem nicht zu rocken.
Das tun sie jedoch mit einer erfrischenden Unbekümmertheit und gleichzeitig überaus selbstbewußt mit dem beruhigenden
Wissen, dass man sich technisch auf einem so hohen Niveau bewegt, dass da normalerweise nichts anbrennen kann.
Auch das Songwriting befindet sich weitestgehend im grünen Bereich, wenngleich sich auch nach mehreren Hördurchgängen
kein Song unüberhörbar in den Vordergrund drängt. Das mag der eine oder andere als Manko empfinden, ist aber bei der
überzeugend hohen Qualität der Songs nicht weiter tragisch.
Fast noch wichtiger, weil inzwischen in diesem Genre wirklich sehr selten geworden: Es stellt sich nicht bereits nach
drei, vier Stücken das untrügliche Gefühl von gähnender Langeweile ein. Von daher darf man "Between two horizons"
durchaus zu den besseren und damit hörens- und empfehlenswerten Melodic Rock-Veröffentlichungen der letzten Monate
zählen.
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