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CD-Review:
![]() Rock Anthropologists On The Kon-Tiki Voyage |
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Die Geschichte beginnt in den Hitzewellen des Sommers 2002. Jet Phil und Frank Kelly, beides wahrlich keine Neulinge im Rockgeschäft, verschafften sich etwas Abkühlung mit Strawberry Daiquiris ( Weißer Rum, Erdbeermus und Grenadine auf Eis) als sie zufällig ihre gemeinsame Leidenschaft für Pop Tiki Art entdeckten. Die Idee, ohrenbetäubenden Sound, Heavy Riffs und polynesische Pop Art zu verbinden, war geboren. Ein paar Daiquiris und ein paar Power Riffs später nahm PARADISE Gestalt an. Tiki Tiki, Loco Loco??? Wer jetzt mit Trichter auf dem Kopf und Fragezeichen in den Augen dumm aus der Wäsche schaut, muss sich nicht schämen, denn was in Nordamerika schon seit Jahren Hype ist, kennen und schätzen hier zu Lande nur wenige. In nur sechs Monaten wurde das Debütalbum "Rock Anthropologists On The Kon-Tiki Voyage" zusammengemixt, neun Power Songs, alle benannt nach Hawaiianischen Cocktails. Zusammen mit Mike Langevin (ex VOIVOD), Mike Plant (SWORD, TOO MANY COOKS) sowie Franks Bruder Fred rocken PARADISE was das Zeug hält. Sollte das schrille Elvis Presley Outfit der Band noch den ein oder anderen schrecken, so wird bereits der Opener Blue Hurricane (Weißer Rum, Rum, Apricot Brandy, Grenadine, Sour Mix, Blue Curacao zu gleichen Teilen) jeden Zweifler eines Besseren belehren. Ted Nugent meets Motörhead meets Judas Priest meets Cheech & Chong. Einen derart starken Start samt lässig eingeworfenen "Allright" hat es seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben (unbedingt das Video auf der PARADISE Homepage anschauen), und dabei bleibt es beileibe nicht. Mit ihrer brachialen Mischung aus Heavy Riffs, treibendem Powerbeat, Old School Metal und Rock'n'Roll Attitüden bieten PARADISE jedem Headbanger und Luftgitarrenakrobaten alles was das Herz begehrt und nach dem vierten oder fünften Rumcocktail hält sowieso niemand mehr die Füße still. Einziges Manko ist die extrem kurze Spielzeit von knapp 30 Minuten, aber auf Random und Endlosschleife kann man die Scheibe problemlos auf ein paar Stunden ausdehenen, nach dem sechsten und siebten Cocktail merkt das dann eh keiner mehr. Ich habe mal versucht, im Internet die Rezepte zu finden, bin bisher aber nur vereinzelt fündig geworden, arbeite aber weiter dran, denn auf einer zünftigen PARADISE Tiki Party sollten schon alle Neune abgeräumt werden. Wer also fündig wird, bitte mailen.
Als Appetizer zum Abschluß mein Lieblingsrezept - Vicious Virgin: In diesem Sinne... Ralf Frank, (Impressum, Artikelliste), 11.09.2003
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