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| Eternal Wheel (The Best Of), Snapper Music, 2004 |
| Ed Wynne |
Guitars, Main Synths & Programming |
| Roly Wynne |
Bass |
| Zia Geelani |
Bass |
| Mery Peppler |
Drums |
| Rad |
Drums |
| Schoo |
Bass |
| Johnny Morgan |
Drums |
| Joie Hinton |
Additional Keyboards |
| Seaweed |
Additional Keyboards |
| Marcus Diess |
Additional Ethnic Percussion |
| Produziert von: Ed & Brandi Wynne |
Länge: 112 Min 25 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1: The Best Of | |
| 1. Jurassic Shift (11:04) | 6. Sultana Detrii (9:17) |
| 2. Myriapod (5:59) | 7. Sunscape (4:02) |
| 3. Saucers (3:32) | 8. Ethernal Wheel (8:20) |
| 4. Wob Glass (7:52) | 9. Vibuthi (10:50) |
| 5. Coily (7:19) | 10. Sploosh! (6:26) |
| CD 2: Bonus | |
| 1. Oolite Grove (5:57) | 5. Spyroid (4:37) |
| 2. Ashlandi Bol (6:21) | 6. Neurochasm (6:47) |
| 3. Iscence (3:47) | Enhanced Video Bonus Track: |
| 4. Pyramidion (6:04) | 7. Kick Muck (5:18) |
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Spacerock, organische Musik, Kiffermusik, in einer lägst vergangenen Zeit nannte man so etwas Krautrock. Zumindest wenn die Bands aus Deutschland kamen und Namen wie GURU GURU oder KRAAN hatten.
Aber OZRIC TENTACLES gehen einen Schritt weiter. Richtige Metal-Riffs - ja oftmals
Highspeed-Gefrickel - geht schwanger mit Ethno und Trance. Alles instrumental und gerade deswegen kann man so schön dabei chillen. Kein Gesang, der zum Texte verstehen animiert, stört die Reise durchs eigene Ich.
Eine Jamband soll die Band sein. Löst man sich von der Vorstellung, dass dieser Begriff nur auf die bekannten Verdächtigen gemünzt ist, muss man uneingeschränkt zustimmen, denn Tracks im ureigenen Sinne gibt es nicht. Sicher, es hat Einzelspielzeiten und auch kurze Pausen zwischen den Titeln, aber es ist doch meistens so, dass man meint, der Player fischt sich die Songs aus einem imaginären Schmelztiegel.
Es ist eine musikalische Reise, bei der man angeschnallt im Wagen sitzt, diesen nicht verlassen kann und sich vom Chauffeur durch verträumte, oftmals surrealistische Landschaften kutschieren lässt. Vögel zwitschern, Geräusche huschen am Ohr vorbei und immer wieder dieser trance-metalische Space-Mix
Inspiriert - neben den erwähnten Krautrockern - ist die Band auch von Musikern wie Steve Vai, Steve Hillage und Jimi Hendrix. So jedenfalls die Aussage des Promoters.
Hillage und Vai kann ich uneingeschränkt zustimmen. Viel interessanter für mich ist jedoch die Tatsache, dass die Band bereits auf eine mehr als 20-jährige Geschichte zurückblickt und dass sich die Fans aus der Hippie-, House- und Technoszene rekrutieren. Vielfältiger kann ein Melting Pot wohl kaum sein.
22 Alben, darunter auch ein Top Ten Album in England ("Jurassic Shift", 1993) und eine Million verkaufter Tonträger zeigen, dass die Band Bestand hat - auch (oder gerade deswegen) ohne größeres Plattenlabel.
Einen Titel besonders herausheben? Unmöglich - aber wenn ich das müsste, dann vielleicht Sultana Detrii, eine Art Spacereggae. Oder den Titeltrack, der mit seinem entspannten Rhythmus für pures Wohlbehagen sorgt. Aber um die Musik in ihrer Gesamtheit zu erfassen, sollte man das Album am Stück hören. Ist man danach noch aufnahmefähig, bringt das Video auf der Bonus CD den letzten Kick. Es braucht keinen Spoon, keine Hundertdollarnote und auch nichts Flüssiges und am Besten sitzt man fest im Sessel, denn sonst kann es passieren, dass man durch die visuellen Effekte und das Treiben auf und vor der Bühne massive Kreislaufprobleme bekommt.
Diese Best-of CD kommt mit wunderschönem, aufwendigem Fold-out Cover daher, hat ein informatives Booklet und ich kann das Teil somit uneingeschränkt empfehlen
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