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Move Or Be Moved
Move Or Be Moved, Escape Music, 2005
Tim Hicks Lead Vocals, Keyboards
Anthony Mancini Guitars
Sherman J.Arnold Bass
Adam Mancini Drums, Percussion
Produziert von: Corey MacFayden Länge: 48 Min 31 Sek Medium: CD
1. Faith Unkind8. Lights Out
2. Little Miss Innocent9. Gimme Nothin
3. Thread10. Burning Bridges
4. Careful What You Wish For11. Live For Today
5. Close My Eyes12. Watching The Picture Fade
6. Faraway13. God Help Us
7. August Ends

Der zweite Streich der jungen kanadischen Rockmusiker folgt knapp 2 Jahre nach ihrem überzeugendem Debüt "Further".
Und auch ihr Neuling "Move Or Be Moved" überzeugt schon nach den ersten Takten. Verglichen mit dem Vorgänger, klingt die Band etwas härter und kommt, wenn auch nur vereinzelt, schon mal recht derbe zur Sache.

Der Einstand klingt beachtlich. Faith Unkind wandert perfekt zwischen den Rockwelten. Hier ein bisschen Modern Rock a la CREASE, dort ein paar Fetzen Melodic Rock nach HAREM SCAREM Gusto.
Tim Hicks Stimme wirkt etwas harscher und aggressiver als auf dem Erstling. Ein starkes und wandlungsfähiges Organ, kann ich da nur sagen.
Little Miss Innocent erweist sich als raue und doch sehr melodische Rocknummer, dem die Band einen leichten Bluesanstrich verpasst hat. Einer der besten Songs auf der CD.

Nach dem romantisch verklärten Thread gibt es wieder Melodic Rock pur zu hören. Carefull What You Wish For und Close My Eyes bieten Ohrwurmqualität und erinnern wieder etwas an HAREM SCAREM. Mit einem Unterschied: Sänger Tim Hicks ist noch um einiges Ausdrucksstarker als der sehr gute HAREM SCAREM Frontman.
Nach einer 1 1/2 minütigen Indianer-Klangcollage darf Schlagzeuger Adam Mancini sein ganzes Können zeigen. August Ends startet mit toll arrangierten Drums. Das zweite Songhighlight auf der CD. MILESABOVE klingen hier wie die härtere Variante von VENICE.
Die letzten 5 Tracks sind knackiger Rock mit prägnanten Melodien. Erst der letzte Song God Help Us lässt die Veranstaltung gemächlich ausklingen.

"Move Or Be Moved" toppt den Erstling "Further" um einiges. 12 tolle Songs (die Klangcollage zwischendurch schenke ich mir) bringen einen niemals in Versuchung die Skip Taste zu betätigen. Das alles ist so flott und gekonnt arrangiert, dass auch nach dem 10 Hördurchgang keine Langeweile aufkommt. Weiter so Jungs...

Joachim Domrath, (Impressum, Artikelliste), 10.03.2005

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