|
Mid South:Give It What It Takes |
![]() |
|
|
|
Die CD ist eine aus der Rubrik 'mal auf Verdacht mitgenommen'. Abends dann endlich die Scheibe in den Player und gemütlich ab auf die Couch. Schon nach den ersten Akkorden bin ich angenehm überrascht. Nette Melodien bei wohl dosiertem Einsatz der Instrumente. Insgesamt dann ein gelungener Mix aus Mainstream-Uptemponummern (Stücke 1, 3, 6, 8, 9, 11) und kurzweiligen Balladen (Stücke 2, 4, 5), alles gewürzt mit einem Schuss Country-Flair. Die Stimme von Kent Humphrey erinnert ein wenig an die von Don Johnson oder Richard Marx. Der Sound an eine Mixtur aus Black Hawk, Eagles, Poco und Jackson Browne, dabei manchmal ein bisschen Charlie Daniels-ähnlichem Gefiddel (z.B. Stücke 3, 11). Bei meiner Recherche musste ich zu meinem eigenen Erstaunen lesen, dass die Gruppe sehr stark religiös geprägt sein soll, bedingt durch sehr viele Auftritte in Kirchen zu Anfang ihrer Musikerkarriere. Die CD beinhaltet gleich vier Nr.-1-Hits in den 'Christian-Country-Charts' (so was gibt's wohl nur in Amerika). Ja, diese CD ist sicher nichts für Endlos-Soli-Freaks oder die Blues'N'Boogie-Fraktion a la 'Restless Fred', aber wer sich schon mal zum Entspannen gemütlich ablegen möchte oder eine angenehme Hintergrundmusik beim sommerlichen Grillen mit Bierbegleitung haben möchte,dürfte hier sicherlich eine gute Wahl getroffen haben. Daniel Daus (Impressum, Artikelliste), 20.02.2001 Tja, was soll ich sagen? Die Band wird beim All Music Guide unter Gospel geführt. Sowas hören wir
in der grossen Stadt München nicht. Boogie on! Fred, HoR
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|