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Luka Bloom:

Between The Mountain And The Moon

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Between The Mountain And The Moon
Between The Mountain And The Moon, Skip Records, 2001
Luka Bloom Vocals, Guitar, Mandola,Bits and Bobs
Joe Csibi Bass, String & Brass Arrangements
Ray Fean Drums, Percussion, Guitar (Rainbow Day)
Mohamed Bouhanna Derbouka, Bindir
Sinéad O'Connor Vocals
Mairtin O'Connor Accordion
Conor Byrne Flute, Whistle
Eamon Murray Harmonica
Rod McVey Keyboards
Calvin Ralston Guitar (Love Is A Place I Dream Of)
Ronan Dooney Trumpet, Flugelhorn
Steve McDonald Trumpet, Flugelhorn
Karl Ronan Trombone
Catherine McCarthy Violin, Strings (Perfect Groove)
Nicola Cleary Violin
Tomás Kane Viola
Anette Cleary Cello, Strings (Perfect Groove)
Produziert von: Luka Bloom & Brian Masterson Länge: 41 Min 26 Sek Medium: CD
1. Monsoon7. Moonslide
2. Here And Now8. As I Waved Goodbye
3. Perfect Groove9. I'm A Bogman
4. Love Is A Place I Dream Of10. Rainbow Day
5. Gabriel11. Hands Of A Farmer
6. Soshin

Noch immer erstarre ich aus Ehrfurcht zur Salzstange, wenn ich an Luka Bloom's letztes Cover-Album "Keeper of the Flame" (2000) zurückdenke. Vor allem, weil mir seine akustische Version von ABBA's Dancing Queen immer noch eine Gänsehaut beschert.

Jetzt hat der irische Singer/Songwriter mit "Between The Mountain And The Moon" innerhalb von zwei Jahren wieder ein Album mit ausschließlich eigenen Songs auf die Beine gestellt.
Als erstes verblüfft beim Durchblättern des Heftchens die Fülle an Begleitmusikern und verwendeten Instrumenten. Beginnend selbstverständlich mit seiner obligatorischen Akustik-Gitarre, über Violinen und Flügelhörner, bis hin zu dem Derbouka-Spieler Mohamed Bouhanna reicht die Palette. Ach ja - Sinéad O'Connor's Begleitstimme wollen wir natürlich nicht vergessen. Und um es gleich vorweg zu nehmen: auch nicht missen!

Aber keine Angst: nach wie vor hat Luka Bloom es nicht nötig seine Melodien hinter einem Wust von Geräuschen zu verstecken. Im Gegenteil! Sie sind geglückter als je zuvor! Und die Instrumenten-Sammlung verteilt sich erfreulich puristisch auf die einzelnen Lieder. Gerade so, dass es reicht, neben Bloom's weicher Stimme, den zum Teil wunderschönen Melodien noch zusätzliche Wärme und Atmosphäre zu verleihen – bis jeder Song wie eine sanfte, Geborgenheit spendende, Daunendecke daherkommt.

Meine Favoriten: Love is a place I dream of und Moonslide.
Ersteres wird auf sanfteste Weise mit Streichern verzaubert, zweiteres gefällt besonders durch eine Gitarre, die wie eine kleine Quelle aus einem Teich eines monotonen Basses hervorsprudelt.
Zufall oder nicht: das sind genau die Stücke, die Sinéad O'Connor mit ihrer klaren Stimme begleitet. Nicht nur, dass es sich hier um die schönsten Melodien des Albums handelt – Miss O'Connor haucht ihnen noch ein zusätzliches Prickeln ein.

Fazit: Ohne seine Art zu musizieren auf den Kopf zu stellen, gelingt es Luka Bloom, seine spartanischen Lieder mit einer Reihe vorsichtig eingesetzter Instrumente auf das Gefühlvollste zu bereichern.
Auch wenn es auf früheren Alben Songs gab, die meine Favoriten von "Between The Mountain And The Moon" knapp toppen, so ist diese aktuelle CD insgesamt, dank der Fülle schöner Melodien, sein bisher bestes Album!
Meine persönliche Note: Das achte von zehn möglichen Öhrchen verpasst er nur ganz knapp. Aber gute sieben reichen locker für einen Platz in meiner Top10 aus 2001.

Andreas Futschik (Artikelliste), 15.01.2002

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