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| Songs for sanity, Mascot Records, 2005 |
| John 5 | Guitars, Banjo, Bass, Mandolin |
| Gäste: | |
| Kevin Savigar | Keyboards |
| Billy Sherwood | Bass |
| Bob Bartell | Bass |
| Graham Ward | Drums |
| Jay Schellen | Drums |
| Steve Vai | Guitars |
| Alvin Lee | Guitars |
| Produziert von: Sid Riggs & Kevin Savigar |
Länge: 42 Min 59 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Damaged | 7. Fiddlers |
| 2. Soul of a robot | 8. Gods and masters |
| 3. Gein with envy | 9. 2 die 4 |
| 4. Sin | 10. Death valley |
| 5. Behind the nut love | 11. Perineum |
| 6. Blues balls | 12. Denouement |
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John Lowery - auch bekannt als John 5 - macht es den Kritikern und seinen Fans mit seinem zweiten Soloalbum "Songs for
sanity" sehr einfach, kommt die Scheibe doch fast wie ein eineiiger Zwilling seines Debüts
"Vertigo" daher. Böse Zungen würden auch
sagen, das sich der ehemalige Gitarrist von Marilyn Manson ein Beispiel an seiner Angetrauten genommen hat, denn auch die
Filmchen von Pornodarstellerin Aria Giovanni dürften sich inhaltlich nur in feinen Nuancen unterscheiden.
So bietet auch "Songs for sanity" die gewohnt krude Mischung aus modern-metallischen Instrumentalstücken und aberwitzigem
von Country- und Bluegrass durchtränktem Guitar picking. Diese wendet sich dann auch direkt und unverblümt an
eingefleischte Gitarrenfetischisten, beziehungsweise selbst aktive Griffbrettakrobaten.
Als besondere Dreingabe geben sich noch Steve Vai und - man
höre und staune - Bluesaltmeister Alvin Lee die Ehre. Die Kooperation von Lowrey und Lee führt zumindest zu einem echten
Höhepunkt des Albums, der unvermittelt aufhorchen lässt. Blues balls demonstriert recht eindrucksvoll, wie spannend
energiegeladener Bluesrock im gegenwärtigen Jahrtausend klingen kann, wenn man ihm einen zeitgemäßen Anstrich verpasst und
die einengenden, dogmatischen Fesseln der Vergangenheit einfach abstreift.
Davon hätte "Songs for Sanity" durchaus mehr vertragen können. So bleibt vor allem die Erkenntnis, dass John 5 ein
technisch versierter Gitarrist mit einigen durchaus innovativen Ideen ist.
Vielleicht aber hätte man die Songs aus "Vertigo" und "Songs for sanity" einfach anders aufteilen sollen. Ein Album mit
den Bluegrass- und Country-Nummern und ein zweites auf dem John 5 den harten Rocker heraushängen lässt... das hätte
zumindest strukturierter gewirkt und insgesamt wohl einen stimmigeren Eindruck hinterlassen.
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