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Jackie Lynton's
Pin-Board Wizards

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Jackie Lynton's Pin-Board Wizards
Jackie Lynton's Pin-Board Wizards, A New Day Records, 1998
Jackie Lynton Vocals
Chris Bryant Guitar
John Cook Keyboards
Stuart Hughes Bass
Steve Bruce Drums
Gäste
Ian Anderson Flute, Harmonica
Martin Barre Guitar
Rick Parfitt Guitar
Mick Abrahams Guitar
Big Al Hodge Guitar
Dick Taylor Guitar
Mick Moody Guitar
Big Jim Sullivan Guitar
Clive Bunker Drums
Mike Summerland Bass
Produzent: Jackie Lynton, Dave Rees, Stuart Hughes Länge: 71 Min 19 Sek Medium: CD Aufgenommen im Running Frog Studio, Windsor, GB
1. Get Over Here...and bring some dosh!9. Getting By Blues
2. Let It Rock10. Bleak House Blues
3. If You Wanna Get A Band Together11. You Gotta Go
4. Call Me Mr. Lucky12. As Blues As Blues Can Get
5. Losing Ground13. Shut Up, I'm Playing Me Guitar!
6. Odd Socks Blues14. How Much Do You Cry
7. Hi Lilly Hi Ho15. The Meaning Of Life
8. Monday Morning

Über meine Vorliebe für solche Musik muß ich nicht mehr viel erzählen. Und das Jackie einer meiner absoluten Favoriten ist, hat sich wohl inzwischen auch rumgesprochen.

Umso mehr hat mich dieses 98er-Album von Jackie nach vielen Jahren ohne Studioaufnahmen gefreut.
Und alle meine Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen. Jackie rockt, rollt, bluest und shoutet sich durch die gesamte Rock-Historie. Und das zusammen mit seinen Freunden (siehe Besetzungsliste), die allesamt weitaus bekannter sind (in Festland-Europa) als er.
Komm' mir bitte keiner mit Sprüchen wie "Altherrenblues", "...so toll singt der doch gar nicht...", "langweilig" oder sowas. Jackie ist ein Rock & Roller. Viel mehr als dutzende anderer Alibi-Rocker es je sein werden.

Da dies ein Crosscheck ist (und die unwürdigen Kollegen des HoR ihre Meinungen auch abgegeben haben), fasse ich mich kurz.

Die Pin-Board Wizards bieten alles was das Rockerherz begehrt. Blues, Boogie, etwas Southern Rock, britischen Humor, Nachmittagstee-Musik (Hi Lilly Hi Ho), eine feine Bandleistung und über 70 Minuten gute Laune.

Kurz und gut. Von mir natürlich (fast) die Höchstnote 2. Und zwar nur, weil ich Jackie beim besten Willen nicht immer verstehen kann. Dieser Dialekt...

Fred Schmidtlein (Impressum, Artikelliste), April 2001

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

Adelina erkennt:

Oh Gott, ich dachte schon, ich hab mein Geld für den Englisch-Kurs umsonst ausgegeben. Dann hab ich aber gemerkt, dass alle anderen auch Probleme beim verstehen haben. Was für ein "Englisch"-Plauderer.
Ach, die Musik kommt schon. Und das druckvoll! Es rockt und rollt, so wie es sich gehört. Und bluesen tut's auch. Der Odd Socks Blues ist sehr gut.
Lied 7 läßt mich irgendwie an alte amerikanische Filme denken, das 8. ist mir irgendwie zu "hip-hopig".
Bei Lied 9 renkt sich die Musik wieder ein und der bringt mich wieder zum wippen. Nummer 14 ist eine nachdenkliche Ballade zum entspannen.
Im großen und ganzen: Die Platte ist mein Fall (wie kann es auch anders sein...). Note 1- (ich hoffe, es kommen noch bessere Sachen).

Daniel meint:

Samstag morgen lag eine 'Unbekannte Fredsche Obskurität' bei mir im Briefkasten.
Naja, zuerst dachte ich, er hat mir seine Englisch für Fortgeschrittene-Lern-CD fälschlicherweise zugeschickt.
Aber dann kam doch noch die befürchtete Bluestorpedierung.
Hört man so ein verstaubtes Zeug heute eigentlich noch?

Nein, Spass beiseite, ein paar Sachen gefielen mir sogar. Stück vier, eigentlich so ein Endlos-Stück, mir nur ein wenig zu lang und der komische abrupte Schluss, aber sonst klasse.
Stück fünf erinnert ein wenig an George Hatcher, gefällt mir so am besten.
Gleiches gilt für Stück 10, mit einem völlig neuartigen Gitarrenriff ;-)).
Stück 12, ein angenehm ruhiges Lied, eine Mischung aus Rory/Clapton/Peter Green.

Über den Rest schweigt der Country-Man diplomatisch.
Ach ja, heute morgen nahm ich dann zur Kenntnis,dass es sich bei der Scheibe wohl um Jackie Lynton handelt.

Nett die Band kennengelernt zu haben.

Gruss, Daniel (dem Blues entkommen)

(Und Deine Bewertung? Ignorant! Mir entkommst Du nicht. Fred)

ID schickt auch Grußworte:

Jetzt darf ausgerechnet die Reggae-Abteilung den ersten Cross-Check-Kommentar abliefern.
Was soll ich also zur von Fred zur Verfügung gestellten Jacky Lynton CD sagen?

Erster Eindruck bei Track 1: Da soll noch Einer über irgendeine Rasta-Predigt maulen. So viel Bier schaff ich nicht, damit ich verstehe, was diese Schniefnase da daherbrabbelt. Kurzgeschichte? Ha!

Ab Track 2 drückt es mich aber dann ziemlich beeindruckt in die Couch. Das ist erdiger, knackiger Rock, tolle Gitarren, super Stimme. Die Namen auf dem Cover halten, was sie versprechen. Das gefällt auch der Heidi! Lediglich auf 'Hi Lilly Hi Ho', erinnert mich dann doch zu sehr an Elvis, und 'Monday Morning', nervt einfach nur, könnte ich ganz gut verzichten.

Insgesamt liegen mir die rockigen Nummern mehr als die Bluessongs in der zweiten Hälfte der CD.

Deshalb: Note 3+ von Heidi

Joachim ist ein Boogie-Man und trinkt Bier:

Gediegener, fein groovender Bluesrock der Spaß macht. Jackie Lynton's sympathische Zockerröhre, bestens von Savoy Brown bekannt, gibt den Songs den richtigen Schliff.
Highlights sind u.a. 'Let it rock', 'Call me Mr. Lucky', 'Losing Ground', 'Getting my Blues', 'Bleak House Blues' und 'Shut up...'.
Richtig witzig ist die köstliche Bluesfunk-Nummer 'Monday Morning'. Einige der besten englischen Rockgitarristen der damaligen Zeit, u.a. einer meiner Lieblingsgitarristen Mick Abrahams, adeln Jackie Lynton's Album. (Bedenke: Morgen ist heute schon gestern!)
Und komme mir keiner, die Musik wäre altmodisch. Sie macht heutzutage noch genauso viel Spaß wie damals. Qualität ist halt unvergänglich. Leider habe ich das Album erst im Jahre 2001 kennengelernt. Mir unverständlich, wie es damals meiner verrückten Sammelleidenschaft entkommen konnte.

Eine klare Note 2

Manni behauptet, einen Sessel zu haben:

Jackie Lyton - halb-alt jethro Tull ist hier ja auch dabei und doch kein "Geflöhte", sondern Bluesrock von Routiniers.
Ganz nett, manches auch richtig eingängig mit tollen Gitarren, aber nix was mich vom Sessel haut.

Eine Note 3

Dem Martin ist Jackie offenbar zu modern:

Wer sein Seelenheil darin findet Musik zu konsumieren, die einen Aufguss dreißig Jahre alter Blues(rock)-, Boogie- und Rock'n'Roll-Klischees darstellt, der wird mit diesem Album sicher glücklich werden.

Jackie Lynton und eine Horde mehr oder weniger bekannter Gäste liefern über weite Strecken ein grundsolides, vielseitiges aber völlig harmloses und überflüssiges Album ab. Lediglich 'Losin ground' mit seinem Südstaatenfeeling (Mit freundlichen Grüßen von BLACKFOOT) und der musikalische Opener 'Let it rock' lassen aufhorchen. Die alte Chuck Berry-Nummer wurde durch Ian Anderson (JETHRO TULL) mächtig aufgemotzt, der nicht nur den alten Blueshasen die Querflötentöne beibringt, sondern auch einen Ausweg aus der kreativen Sackgasse des Genres weist. (4)

"Überflüssig"? "Sackgasse"? Komm Du mir mal heim! (Fred, erbost)

Ralf hat einen neuen Begriff definiert:

Streckenweise hätte die Scheibe durchaus fast eine Note 2 verdient, da zieht man locker einen Alex Harvey, Rory Gallagher, Stevie Ray Vaughan oder Dr. Feelgood aus dem Hut, doch dann gelingt es JL plötzlich immer wieder, einem mit einer gequirlten Sch...e auf den Sack zu gehen, dass es klumpt.
Ist das Satire oder Verarschung, man weiß es nicht. Wegen einiger akzeptablen Nummern "noch" Note 4 ( Jörg ist mein Zeuge ).

Was klumpt? Was verwendest Du für Wörter?

Ulli kriegt ein Gut-Zettelchen. Bei 10 Stück gibt es ein Bildchen:

Status Quo meets the Blues. So mein erster Eindruck der Scheibe. Ich habe die Cd stilistisch in 2 Teile gesplittet. Teil eins ist der QUO typische Rock'n Roll-Boogie. Musik einfach zum mitwippen - am Tresen stehen, leckeres Pils schlürfen, Zigarette in der Hand und eben wippen und mit dem Kopf den Takt "mitnicken".
Es ist keine schwer verdauliche Musik - aber - auch kein Mainstream. Es hat wunderbare Gitarrenläufe und man weiß immer was die Sounddramaturgie als nächstes bereithält. Schöne Songs die einem nichts abverlangen und toll unterhalten.

"Losing Ground" weicht etwas ab. Passt nicht so recht zu den Boogie Sachen und erst recht nicht zu den Bluesnummern. Ist irgendwie Southern. Teils was den Gesang angeht und ganz bestimmt was die Skynyrd-Sound-Gitarre betrifft.

Teil zwei dann Blues. Und zwar eine richtig gelungene Mischung aus traditionellem Slide Blues und elektrischem Blues.
Elektrischer Blues der angenehmen Art. Nie ist die musikalische Entfernung zum "alten Blues" zu groß. Da wurde sehr gut aufgepasst.

Bin noch am Überlegen, ob ich den Boogie- oder den Bluesteil der CD lieber mag. Egal, ich mag die Scheibe, auch wenn es zwei Ausreisser gibt: "Hi Lilly Hi Lo" - allerdings geht das wohl in Ordnung, denn der Song ist der Mutter eines Musikers gewidmet und ich nehme mal an, die Dame steht nicht auf Boogie oder Blues.
"Monday Morning" allerdings gibt mir nichts und ich weiß nicht was dieser Song auf der CD soll. Vielleicht ein Gag, oder die Musiker wollten die Hörer kurz beim Wippen unterbrechen um keine Gesundheitsschäden zu verursachen.

Und wo ich gerade so schön dabei bin, auch Track 15 wird wohl nie mehr bei mir laufen. Ist bestimmt eher für die Fans auf der Insel gedacht, die ja einen besonderen Humor haben (sollen). Wie auch Track 1. Ich hatte Englisch in der Schule, spreche aber anscheinend eher amerikanisch, denn ich verstehe so gut wie gar nichts. Soll bloß noch mal einer sagen die Texaner hätten einen unverständlichen Slang. Übersetzungen bitte an mich, denn was der da labert würde mich schon interessieren.

So, nun die Benotung. Fred, was erwartest Du? (Also wenn Dir dein Leben lieb ist...Fred der Rächer)
Also ich denke Note 2 ist ok. Ja, das ist es, eine zwei.
Wenn ich jetzt nur noch wüßte was da auf Track 1 so geredet wird.

Alphabetisch gesehen mal wieder das Letzte ist Werner:

1. Get over here: 0 Punkte von max. 5, Englisch lernt man sooo nicht
2. Let it rock: 4 Good Time R'n'R
3. If You wanna get ...: 2 nicht mein Stil
4. Call me Mr. Lucky: 3 wegen dem Slide Solo
5. Losing Ground: 4 gute Nummer, vielleicht die beste - klingt aber furchtbar bekannt
6. Odd Socks Blues: 3 akzeptabel
7. Hi Lilly Hi Lo: 1 muss ich sowas anhören? Nein
8. Monday Morning: 2 ich steh' nicht auf Pseudo-Funky, auch wenn ganz witzig
9. Getting my Blues: 3 weil der Bass ein bisschen Dampf macht
10. Bleak House Blues: 3 Gitarre ist ganz ok
11. You gotta go: 3 akzeptabler Blues
12. As Blues as Blues: 3-4 ditto
13. Shut up, I'm playing: 2 nicht mein Stil
14. How much Do ...: 3 wegen der schönen Ovation (oder so)
15. The Meaning of Life: 0 denn ich will kein Cockney lernen

Teilweise ganz witzig, aber dafür Geld ausgeben? Note 4

Und für diese verquere Benotung gibt es mindestens 8 Stunden Nachsitzen! Vergibt der Kerl für die Songs Punkte (1 bis 5), zählt diese zusammen (gibt hier eine Durchschnittszahl von 2,43) und rechnet dies dann in unser Crosscheck-Schulnotensystem um. Setzen Schüler Werner! Und einen Eintrag im Klassenbuch gibt es auch. (Fred, Oberlehrer)

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