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| Heartbreak Radio, AOR Heaven, 2005 |
| Mikael Erlandsson, Piere Weinsberg |
Lead Vocals |
| Sayit, T'Bell, Tommy Denander |
Guitars |
| Magnus Rosen |
Bass |
| Mikkey Dee |
Drums, Percussion |
| Produziert von: Torbjörn Wassenius & Claes Andreasson |
Länge: 46 Min 52 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Radio Intro | 7. Only You |
| 2. Hard Rock City | 8. Knockin' On Hells Door |
| 3. Now You're Gone | 9. Love Don't Live Here No More |
| 4. Rockin' The Night | 10. Dreamworld |
| 5. Let Me Have My Heart Again | 11. Just 4 Love |
| 6. Don't Look In Her Eyes | 12. The Way Of The World |
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Alter Schwede. Wieder ein neues AOR Projekt aus der Ex-ABBA Hochburg im kühlen Norden.
HEARTBREAK RADIO heißt die neue Band um die Sänger Mikael Erlandsson (LAST AUTUMN'S DREAM) und Ex-Sträfling (PRISONER) Pierre Weinsberg. Ob es sich wirklich um eine Band oder nur um ein Treffen gleichgesinnter Melodic Rocker handelt, ist nicht so ganz ersichtlich.
Wie dem auch sei. Ungewohnt ist die Besetzung mit drei Gitarristen und ohne offiziellen Keyboarder. Damit scheidet auf den ersten Blick der von mir so gefürchtete Schmalzbrot-Rock wohl aus. Hoffentlich...
Und gleich nach dem Radio-Intro wird diese von mir aufgestellte These Realität. Hard Rock City, Now You're Gone und Rockin' The Night rocken ungewohnt kantig und teilweise rotzig (Hard Rock City) aus den Boxen. Die Gitarren spielen jederzeit die erste Geige.
Ein vielversprechender Auftakt. Bevor die Jungs auf Don't Look In Her Eyes, Only You und Knockin' On Hells Door gutgelaunt weiterrocken, muß noch der dezente Langweiler Let Me Have My Heart Again verdaut werden. Ein unbedeutendes Nichts an Balladen-Trallala. Aber es gibt ja die Skip Taste.
Doch das ist auch die einzige Schwachstelle auf einem sonst temporeichen Album. Für alle JOURNEY Fans dürfte Dreamworld ein Schmankerl sein. Der Song klingt wesentlich besser, als das offensichtliche Vorbild heute leider noch ist.
Und sogar etwas Westcoast Flair versprühen HEARTBREAK RADIO mit Just 4 Love. Das klingt nach den späten PABLO CRUISE. Ein schöner Song mit starkem Gitarrensound und weit ab vom AOR Mainstream.
"Heartbreak Radio" ist das etwas andere Melodic Rock Album. Gegenüber der oft glattgebügelten Konkurrenz, ist ihre Musik mit einigen Ecken und Kanten versehen und liegt damit eindeutig über dem AOR Genre Durchschnitt.
Nun ja, das alles natürlich im erlaubten harmonischen Rahmen. Für gestandene IG Metaller sind die Burschen immer noch zu zahm.
Klang und Produktion sind sehr gut.
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