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Genya Ravan:

...And I Mean It!

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Link offiziell: www.genyaravan.com
Mehr Info: www.allmusic.com
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Cover And I Mean It
...And I Mean It!, 20th Century Fox, 1979
Genya Ravan Vocals, Harp
Conrad Taylor Lead Guitar
Lars Hanson Lead Guitar
Mike Lombardi Bass
Charlie Giordano Keyboards
Bobby Chen Drums
Gäste:
Ian Hunter & Mick Ronson auf "Junkman"
Produzent: Genya Ravan Länge: 40 Min 53 Sek Medium: LP
1. Pedal To The Metal2. I Won't Sleep On The Wet Spot No More
3. Steve...4. Stubborn Kinda Girl
5. It's Me6. Junkman
7. Love Isn't Love8. I'm Wired, Wired, Wired
9. Roto Root Her10. Night Owl

Ein Jahr nach "Urban Desire" nahm Genya Ravan 1979 das nächste (und leider letzte) selbstproduzierte Meisterwerk in Eigenregie auf (mehr siehe bei Interviews).
In fast unveränderter Besetzung - lediglich mit Lars Hanson und Mike Lombardi kamen ein neuer Gitarrist und Bassist hinzu - war auch diese Platte eine phantastische, hart rockende, Offenbarung.

"Pedal To The Metal" legt gleich richtig kernig los. "I Won't Sleep On The Wet Spot No More" ist ein saftiger, für 1979 moderner, Rocker. Erinnert ein wenig an "New York Groove" in der Ace Frehley-Version. Leicht funkige Sounds zum kräftigen Bluesrock.
"Steve" ist eine schöne Ballade im 50ies-(Gesangs)Stil.
"Stobborn Kinda Girl" ist ein lockerer Rocksong mit treibender Gitarre, phantastischem Gesang und eigentlich massivem Hit-Potential. Herausragend auch der Keyboarder/Pianist Charlie Giordano.
"It's Me" geht in die Richtung Springsteen/Iron City Houserockers. Der Gesang könnte (männlicherweise) von Joe Grushecky stammen. Und es rockt. Der Schluss ist aber doch von Sweet geklaut. Oder?

Seite 2 startet mit "Junkman". Die Kooperation mit Ian Hunter und Mick Ronson (siehe auch Interview). Eine der schönsten Balladen, die ich kenne. Gänsehautmusik. Laut Ian Hunter sollte die Nummer übrigens von Van Morrison statt ihm gesungen werden.
"Love Isn't Love" ist etwas Glam Rock-schubbidu beeinflusst. Gehört nicht zu meinen Favoriten.
"I'm Wired, Wired, Wired" kommt wie der Soundtrack zu einem Grosstadt-Melodram. Spannend aufgebaut, mutiert der Song von Ballade zu Groover und wieder zurück. Erstmals ein Harp-Einsatz von Genya auf dieser Platte.
"Rota Root Her" rockt dagegen von Anfang bis Ende, dass es eine Freude für den Boogie-Freund ist. Erinnert mich etwas an Suzi Quatro. Nur erdiger, weniger glamig.
Und mit dem kurzen Pianostück "Night Owl", nochmal im 50ies-Stil, ist leider schon Schluss. Diese Stimme...

Insgesamt ist die Platte etwas weniger R&B- und Boogie-beeinflusst als "Urban Desire", aber durch die einfache und immer klare und druckvolle Produktion, die absolut effektiv eingesetzten Instrumente und die göttliche Stimme, auf jeden Fall eine meiner absoluten Lieblingsplatten. Nur leider 20 Jahre zu spät.

Fred (Impressum, Artikelliste), Februar 2001

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