HoR Logo kl CD-Review:

Logo Freedom Call

Live Invasion

Logo Home-of-Rock
Startseite > CD-Reviews > Freedom Call > Live Invasion

Link Homepage:
Offizielle Freedom Call Homepage
Link Kaufen:
www.amazon.de
Link Plattenfirma:
SPV

Unser Disclaimer
Live Invasion
Live Invasion, SPV/Steamhammer, 2004
Chris BayGuitars, Vocals
Ilker ErsinBass, Backing Vocals
Cede DupontGuitars, Backing Vocals
Dan ZimmermannDrums, Backing Vocals
Nils NeumannKeyboards
Produziert von: Dan Zimmermann & Chris Bay Länge: 100 Min 47 Sek Medium: Do-CD
CD 1:
1. The Spell8. Metal Invasion
2. We Are One9. Land Of Light
3. Freedom Call10. Warriors
4. Tears Of Taragon11. Shine On
5. The Quest12. Rise Up
6. Heart Of The Rainbow13. Hymn To The Brave
7. The Eyes Of The World
CD 2:
1. Warriors Of Light5. Tears Of Taragon
2. Dancing With Tears In My Eyes6. Hiroshima
3. Heart Of The Brave7. Dr. Stein
4. Kingdom Come

Live, das scheint irgendwie das Zauberwort zu sein, denn Live-Alben sind zur Zeit mächtig in Mode.
Nach nur drei regulären Studioscheiben ("Stairway to Fairyland", "Crystal Empire" und "Eternity") sowie der unveröffentlichten E.P. "Taragon", werfen nun auch FREEDOM CALL eine Live Doppel-CD auf den Markt. Ob gerechtfertigt oder nicht sei erst einmal dahingestellt. Klar ist die Materialfülle nicht gerade riesig, muss aber nicht bedeuten, dass es deshalb schlechter ist als von einer Band, die statt nur drei das Doppelte oder Dreifache zur Verfügung hat.

An FREEDOM CALL scheiden sich ohnehin die Geister. Ihre Fans verbinden mit ihnen fröhliche Melodien und wunderschöne Hooklines - ihre Kritiker behaupten, sie wären die MODERN TALKING der Metalszene.
Klar, ihre Songs haben Ohrwurmcharakter. Mittlerweile haben sie sich zu einer der bekanntesten deutschen Metalbands gemausert und werden von ihren Anhängern schon jetzt als würdige Nachfolger von HELLOWEEN und GAMMA RAY gehandelt.
Hauptsächlich als Opener für EDGUY, HAMMERFALL, SAXON, STRATOVARIUS, BLIND GUARDIAN usw. erspielten sie sich in unzähligen Gigs eine recht ansehnliche Fangemeinde.

Auf der ersten Scheibe sind 13 Songs, vornehmlich aus den beiden ersten Alben enthalten: Alles Live-Mitschnitte der Shows in Düsseldorf, München und Stuttgart, bei denen FREEDOM CALL für BLIND GUARDIAN als Opener fungierten.
Ein begeistertes Publikum unterstützt das Intro The Spell und immer wieder hört man jubelnde und mitsingende Fans im Hintergrund. Ab The Quest ist das Livefeeling ganz besonders spürbar, es ist Partystimmung angesagt.
Die Songsauswahl ist super, der Sound vom feinsten und obwohl es verschiedene Shows sind, fließen die einzelnen Tracks nahtlos ineinander über. Eine Spielzeit von fast 70 Minuten bei diesem Teil lässt keine Wünsche offen.

Als Sahnehäubchen gibt es auf der 2. CD Songs der bereits erwähnten, niemals veröffentlichten TARAGON, darunter auch die fast 10-minütige Story-Version von Tears Of Taragon sowie zusätzlich drei Coverversionen: Dancing With Tears In My Eyes von ULTRAVOX, dann WISHFUL THINKING's Hiroshima sowie Dr. Stein von HELLOWEEN.
Gut, Cover sind natürlich nicht jedermanns Geschmack, entweder man mag sie oder nicht, als Bonus finde ich es ganz ok. Und ob sie gelungen sind, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Ein reich bebildertes Booklet sowie die Gesamtspielzeit von etwas über 100 Minuten rundet den insgesamt positiven Gesamteindruck ab. Also Value for Money. FREEDOM CALL-Fans werden dieses Doppelpack garantiert lieben.

Anspieltips: The Quest, Shine On, Hymn To The Brave.

Ilka Czernohorsky, (Artikelliste), 31.05.2004

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:
Startseite > CD-Reviews > Freedom Call > Live Invasion

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum