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| Tribute to BOSTON, Escape/Sony, 2002 |
| Steve Morris (HEARTLAND) | Guitars |
| Frank Baker (HEARTLAND, PRISM) | Drums |
| Dave Hopia (DISTANCE, POKERFACE) | Bass |
| Don Airey (Gary Moore, MSG, Ozzy Osbourne, RAINBOW, DEEP PURPLE) |
Keyboards |
| Produziert von: Steve Morris |
Länge: 56 Min 20 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Long time | Vocals: Steve Overland (FM) |
| 2. Rock 'n' Roll Band |
Vocals: Terry Brock (STRANGEWAYS, SIGN), Guitars: Vinnie Burns (ex-TEN) |
| 3. Smokin' | Vocals: Tony O'Hara (PRAYING MANTIS) |
| 4. Amanda | Vocals: Steve Overland, Keyboards: Dave Chapman (CHANGE OF HEART) |
| 5. More than a feeling |
Vocals: Peter Sundell (GRAND ILLUSION, YEAH YEAH), Guitars: Ronnie LeTekro (TNT) |
| 6. Cool the engines |
Vocals: Chris Ousey (HEARTLAND), Guitars: Tony Denander (RADIOACTIVE) |
| 7. Hitch a ride | Vocals: Sean Harris (DIAMOND HEAD) |
| 8. It's easy | Vocals: Terry Brock |
| 9. Something about you | Vocals: Tony O'Hara |
| 10. Peace of mind | Vocals: Peter Sundell, Guitars: Vinnie Burns |
| 11. Can't cha say | Vocals: Timmy Lewis (DEPARTURE) |
| 12. Don't look back | Vocals: Sean Harris, Peter Sundell, Guitars: Tony Denander |
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Jetzt hat es also auch BOSTON erwischt und es ist ihnen die zweifelhafte Ehre zuteil geworden durch eine Tribute-CD
geehrt zu werden.
Steve Morris und Frank Baker von HEARTLAND, Dave Hopia von DISTANCE, beziehungsweise POKERFACE und Don Airey, derzeit
DEEP PURPLE, haben einen ganzen Schwung Sänger und Gitarristen mit ins Studio geschleppt um der Ausnahmeband um
Tom Scholz ihre Aufwartung zu machen.
An Coverversionen scheiden sich ja seit jeher die Geister und je nach persönlicher Sichtweise kann man ein solches
Album von vorneherein abgrundtief hassen und verdammen oder aber ihm eine faire Betrachtung gönnen.
Ich bin sicherlich keiner dieser Dogmatiker, die mit Sprüchen wie 'Das Original ist prinzipiell besser' nichts anderes
als ihre Engstirnigkeit manifestieren. Ich bekomme auch nicht gleich eine mittlere Glaubenskrise, wenn sich irgendein
stilfremder Act einen meiner Lieblingssongs vorknöpft. Im Gegenteil, so lange sich nicht irgendwelche gecasteten
Popsternchen wie Jeanette Biederhamster oder Britney Schälrippchen an liebgewonnenen Klassikern vergreifen, ist es doch
meistens am aufregendsten, wenn sich eine Coverversion deutlich vom Original unterscheidet.
Um es gleich vorweg zu nehmen, bei Tribute to BOSTON ist dies leider nicht der Fall. 'Es wäre nun sehr verrückt,
wenn jemand versuchen würde, etwas besser zu machen, als BOSTON es damals taten', heißt es im Begleitinfo. Dieses
Statement unterschreibe ich gerne. Es ist allerdings auch nicht furchtbar spannend, wenn jemand Jahre später daherkommt
und die Songs ohne große Variationen nochmal aufnimmt.
Lässt man dies außer acht, so bleibt ein Album, das durchaus zu gefallen weiß. Die Songs sind, was uns aber jetzt nicht
weiter verwundert, klasse, die Auswahl stimmt, und das Aufgebot der beteiligten Musiker macht einen zumindest neugierig.
Als alter PRAYING MANTIS- und DIAMOND HEAD-Fan ist das Wiederhören mit Tony O'Hara und Sean Harris eine feine Sache. In
den Anhängern der beteiligten Künstler dürfte auch die eigentliche Zielgruppe des Albums liegen. Denn seien wir mal
ehrlich: Wer sonst braucht eine 'Best of BOSTON', auf der keine Note von BOSTON eingespielt wurde?
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