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The Sensitive Guy's Guide To Groovy Music

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Paisley Pop

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The Sensitive Guy's Guide To Groovy Music
The Sensitive Guy's Guide To Groovy Music, Paisley Pop, 2004
Länge: 67 Min 52 Sek Medium: CD
Auszug: 
1. Jamie Hoover & Bill Lloyd - Show And Tell The World6. Joe Mannix - Silver Girl
2. Kimberly Rew - English Road7. Salim Nourallah - Overwhelmed
3. Robert Crenshaw - I Done Wrong8. Steven Lawrenson - Town
4. The Windbreakers - The Girl From Washington9. Jason Byrd - I Know You Are
5. The Quags - Send In The Clouds10. Jill Olson - Other Voices Other Rooms

"Show and tell the world" schallt es gleich im ersten Song dieses Samplers und Jamie Hoover und Bill Lloyd, die zu den bekannteren der versammelten zweiundzwanzig Interpreten gehören, verkünden die, im wahrsten Sinne des Wortes, frohe Botschaft von der Auferstehung des Jangle Pop. Obwohl von Reinkarnation natürlich nicht die Rede sein kann. Denn irgendwo, irgendwann in den letzten zwanzig Jahren gab's immer die eine oder andere Combo, die sich dieser Spielart verschrieben hatte.

Jangle Pop, diese harmoniesüchtigen Blaupausen aus altbekannten, liebgewonnenen 60's Pop-Songs, mit klingelnden Gitarren und mehrstimmigen Gesang, der uns bereits in der Post-Punk-Ära ca. Mitte der Achtziger Jahre einige Kurzweil bescherte. Etablierte Bands wie R.E.M. markierten damals z.B. eine Vorreiterstellung, die sie heute längst schon aus den Augen verloren haben.

Nach wie orientieren sich so gut wie alle Beteiligten an den oben zitierten Werten: einschmeichelnde Melodien, Chorgesang, gitarrendominiertes Geschrammel (im positiven Sinne) irgendwo zwischen BEATLES, BYRDS und BEACH BOYS, um mal nur die drei grossen B's zu benennen. Mal leicht angerockt, mal etwas folky, hin und wieder psychedelisch.

Die Künstler verbraten zwar all diese Tugenden ohne grossartige innovative Kraft, aber dennoch mit unterhaltsamer Leidenschaft und dem einen oder anderem hörenswerten Song. Im Grossen und Ganzen kann man diese Scheibe in einem Rutsch durchhören und fühlt sich bestens unterhalten.
Und bei dieser immensen Anzahl von zweiundzwanzig Interpreten fällt es nicht schwer, sich zehn bis zwölf Titel herauszupicken (siehe Favourite-Songliste oben), die das Zeug haben, einen durch den Sommer zu begleiten. Denn das steht fest, dies ist eine Sommerplatte. Und sie kostet nur knapp vier Dollar (bei Paisley Pop direkt).

Eine allemal lohnenswerte Investition.

Frank Ipach (Craving Hands), (Impressum, Artikelliste), 24.07.2004

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