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| Back In Business, Point Music, 2005 |
| Mat Rein Jaehnke |
Lead & Backing Vocals |
| Steve Carrington |
Bass, Keyboards, Backing Vocals |
| Walter Müller |
Guitars, Drums, Backing Vocals |
| Olli Krueger |
Lead Guitars, Backing Vocals |
| Produziert von: Cannon |
Länge: 51 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Rock Feelings | 8. Total Control |
| 2. Playing Games | 9. Pretty Girl |
| 3. Back In Business | 10. Hellfire |
| 4. Lights Out - Action! | 11. Metal Thunder |
| 5. Stand Up And Fight | 12. Black Leather Boys |
| 6. Tears In Your Eyes | 13. Strangers In A Strange Land |
| 7. Another Hero | |
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"Wir werden sicher keine 'Slang' wie Def Leppard machen", sagte mir Sänger Mat Rein Jaehnke letzten September, als wir zu einem Bierchen und Gespräch zusammensaßen.
Das hat ja wunderbar geklappt, denn nach DEF LEPPARD klingt "Back In Business" nun wirklich nicht. Um die zwei großen Namen zu nennen, nach denen man diese CD einordnen könnte: JUDAS PRIEST und ACCEPT.
Wir gehen also ganz weit zurück, in Zeiten, als Heavy Metal noch nach Menschen klang und nicht nach Wildschweinen auf der Flucht, als man mit Exciter und Son Of A Bitch Mütter erschrecken und seine schützenden Arme um die Töchter legen konnte (um anschließend hemmungslosen Kuschelsex mit ihr zu haben...), als CANNON 1988 (zwei Jahre zu spät, wie Mat im genannten Interview erzählte) ihre erste und letzte reguläre LP "Thunder And Lightning" veröffentlichten.
17 Jahre später sind sie in der alten Besetzung, ohne den damaligen Drummer allerdings, zurück und pfeffern uns "Back In Business" hin. Die Botschaft ist einfach: Rock Feeling, Lights Out - Action!, Stand Up And Fight, Pretty Girl, Hellfire, Metal Thunder, Black Leather Boys. Kein Fall für Reich-Ranicki, eher für Luftgitarrehelden und Mitgrölgötter (kein Schreibfehler, "grölen" schreibt man heute ohne h. Red.).
Dass aus Mat kein Opernsänger mehr wird und ein Malmsteen eher sein Näschen über die gebotene Gitarrenshow rümpfen würde, wissen die Jungs selber, aber das tut der sicher auch über Angus Young. Dass aber viele alte Säcke auf Shouter mit Eiern und Gitarren mit Riff'n'Roll-Faktor stehen, DAS wissen nur wir. Und wir wollen eben auch mal durchs Fenster brüllen "Lights out - action!".
"Back In Business" ist ein von vorne bis hinten unzeitgemäßes Werk und es ist geil. Klasse produziert - woran sich übrigens viele Heimrecorder ein Beispiel nehmen sollten - und handwerklich exakt auf den Punkt gebracht. Solo wenn Solo sein muss, Double-Leads wenn sie gebraucht werden, Chöre wie ein Schlachtgesang im Fußballstadion.
Die Ballade Tears In Your Eyes klingt gar ein wenig nach NAZARETH. Noch Fragen?
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